Schoko-Karamell-Tarte

Grundlage war dieses Rezept, das ich aus dem Italienischen übertragen habe. Protipp für die Zukunft: Bei Pinterest immer auch gleich durchklicken, dann steht man nicht verdattert im Laden und versucht sich an sein Italienisch zu erinnern. Nun denn.

Zutaten

Für den Teig
  • 350g Mehl
  • 
50g Kakaopulver
  • 
1 Ei
  • 
200g Streuzucker
  • 
200g Butter (ungesalzen)
Für das Karamell
  • 100g Zucker
  • 
250ml Sahne
  • 
40g Butter (je nach Vorliebe gesalzen oder ungesalzen)
Für die Glasur
  • 150-200g dunkle Schokolade
 oder Kouvertüre
  • ggf. etwas Butter (um die Schokolade flüssiger zu machen)
  • Fleur de Sel (optional)

Zubereitung

Gesamte Zubereitungszeit: 2–3 Stunden; davon aktiv: ~15 Minuten.

Wichtig: den Teig nicht zu lange kneten, sonst bricht er beim Backen auf!

Die Butter entweder zimmerwarm werden lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Butter mit Zucker cremig schlagen. Das Ei in einer anderen Schüssel sanft aufschlagen, dann unter die Butter und den Zucker unterheben und glatt rühren. Mehl und Kakao langsam hinzufügen und rühren, bis der Teig glänzend und noch leicht körnig ist. Teig zu einer Kugel formen, kurz kneten, mit Frischhaltefolie abdecken und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig nach dem Ruhen auf leicht bemehlter Fläche ausrollen. Tarte-Form (ø18-20cm) damit auslegen, Boden leicht einstechen. Für eine weitere halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 180 °C vorheizen. Tarte-Boden mit Backpapier abdecken, das Backpapier mit Keramikperlen oder trockenen Bohnen belegen. Für 8–10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Perlen bzw. Bohnen und Backpapier entfernen und für 5–6 Minuten im Ofen fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Salzkaramell vorbereiten. Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. In einem ausreichend großen Topf den Zucker gleichmäßig verteilen und ohne Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker karamellisiert. Achtung, nicht zu dunkel werden lassen! Keinesfalls rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Währenddessen die Sahne in einem anderen Topf erwärmen. Sobald der Zucker klümpchenfrei karamellisiert ist, die heiße Sahne langsam zugeben und dabei schnell einrühren. Bei niedriger Hitze unter stetigem Rühren 2–3 Minuten erwärmen. Von der Herdplatte nehmen und die weiche Butter vollständig unterrühren.

Karamell auf dem Tarte-Boden verteilen, so dass sich eine homogene Schicht bildet, dabei mindestens 1,5cm Platz für die Schokolade lassen. Für mindestens eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen, bevor die Schokolade hinzugefügt wird.
Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig auf die Tarte gießen. Schokolade am besten durch vorsichtiges Kippen verteilen, anstatt Löffel oder Spachtel zu verwenden, dann ist die Schicht schöner. Nach Geschmack mit Fleur de Sel verzieren. Vollständig abkühlen lassen.

Fotos gibt’s bei Instagram: Nach dem Glasieren, Innenansicht. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Schokolade mit etwas Butter zu schmelzen, damit sie besser fließt. Alternativ sollte Kouvertüre funktionieren.

Homöostasis

Drei Liter Wasser am Tag soll man trinken, so wollen es die Zeitschriften, die Magazine, die Fernsehsendungen, die Ratgeber, die Experten, die Popkultur. Am besten natürlich das gute Mineralwasser, da es alle notwendingen Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, um sich korrekt zu „rehydrieren“.

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit das Tages. Wenn man es schafft, zum Frühstück nur Vollkornprodukte und einen Kaffee zu nehmen, bekommt man sicher irgendeinen Preis irgendeiner Gesundheitspostille. Vielleicht kommt sogar der Chefredakteur der Apotheken-Umschau persönlich vorbei und überreicht Blumen.

Drei Mahlzeiten am Tag sind wichtig, drei Mahlzeiten am Tag sind falsch, sind out, besser sind fünf, sieben, falls man abnehmen will, zwei, zu Abend isst man am besten gar nichts, oder jedenfalls nichts fettiges, nichts süßes, kein Fleisch, und am besten bis man satt ist, oder besser nur halb so viel, wie man möchte, oder vielleicht doch einfach nichts.

Leider kann ich nicht so oft und so laut „Bullshit!“ schreien, wie ich gerne möchte und wie all diesen Themen angemessen wäre. Die Supermärkte und Bücherregale, die Fernsehprogramme und nicht zuletzt das Internet sind voller Selbsthilfe-Tipps, Lebensratgebern, Expertenmeinungen, und einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen für irgendwelche Erfolge. Und sie sind alle noch nicht einmal der selben Meinung, was denn nun der richtige Weg ist – mehrmals täglich kann man widersprüchliche Aussagen zu jedem Thema bekommen, immer in autoritativ klingende Worte verpackt. Wissenschaftler haben jetzt jedoch herausgefunden, dass das alles, nun ja, ziemlicher Unsinn ist.

Mindestens drei Liter Wasser am Tag, ein von der Mineralwasserindustrie gesponsortes Paper. Die Realität ist, dass man einfach auf sein Durstgefühl hören sollte und die meisten Menschen einfach nie zu wenig trinken. Mineralwasser ist zumindest in Deutschland, wo die Trinkwasserqualität durchgehend sehr hoch ist, wirtschaftlicher, ökologischer und gesundheitlicher Unsinn: Grenzwerte für Schadstoffe und Krankheitserreger sind für abgefülltes Wasser deutlich lascher als für Leitungswasser, außerdem gibt es für letzteres schon Infrastruktur in fast jeden Haushalt, man muss also nichts abfüllen, transportieren, vertreiben oder zurücknehmen. Wenn der Urin mal etwas dunkler ist als sonst, ist das kein Alarmsignal, sondern schlicht der Körper, der mehr Wasser zurückhält. Trinkt man so viel, dass der Urin fast klar ist, verschwendet man schlichtweg Wasser, das der Körper dann einfach ausscheidet.

Frühstücken soll man, wenn man morgens hungrig ist. Das geschieht mir z.B. fast ausschließlich, wenn ich am Vorabend kohlenhydratreich gegessen habe, also Pizza oder belegte Brote. Wie mit der Ernährung im Allgemeinen, sollte man auch zum Frühstück möglichst wenig Kohlenhydrate konsumieren, erst recht nicht aus Vollkornprodukten, die den Verdauungstrakt unnötig reizen oder schädigen.

Auch für die restlichen Mahlzeiten des Tages kann man auf seinen Körper hören und essen, was man will, wann man will, so viel man will – eigentlich. Denn wir sind leider durch Arbeitswelt und ähnliche strukturelle Widrigkeiten Zwängen unterworfen, die uns häufig darin einschränken, was und wann wir essen können. Außerdem sind wir häufig stark auf Zucker und andere Kohlenhydrate trainiert und nehmen diese als normalen Bestandteil der menschlichen Ernährung wahr, statt als Droge, aus deren Abhängigkeit wir uns befreien sollten.

Grundsätzlich können und sollten wir unseren Körpern jedoch vertrauen. Jahrtausende der Evolution haben zwar kein perfektes Wesen hervorgebracht, aber immerhin eines, das in fast allen Umgebungen überleben kann. Solche Triebe wie Hunger, Durst oder Schlafbedürfnis sind verlässlich, der Körper versucht sich selbst im Gleichgewicht zu halten – Homöostasis. So lange wir uns nicht mit unnatürlichem Verhalten sabotieren und bis in die Nacht arbeiten, zu viele Kohlenhydrate zu uns nehmen, Alkohol und andere Drogen missbrauchen, so lange ist unser Körper ein zuverlässiger Ratgeber in Überlebensfragen. Es ist albern und traurig, dass in unserer Gesellschaft so viele Menschen in diesen Fragen so unglaublich unsicher sind, was elementarste Bedürfnisse angeht.

Unsere Umgebung ist in vielfacher Hinsicht unnatürlich, aber wenig ist so grundlegend schädlich wie die breite Verwirrung hinsichtlich Schlafen, Trinken und Essen – nicht ohne Grund werden diese Bedürfnisse immer wieder zuerst genannt, wenn es darum geht, was für das Überleben notwendig ist und in welcher Reihenfolge. Wir sollten auf unsere Körper hören. Homöostasis knows best.

Besser leben für Geeks

Auf der re:publica 2013 hielt ich einen Vortrag über Ernährung, Schlaf und Drogen. Obwohl es der vorletzte Slot der Veranstaltung war, war der Saal voll, und auch das Feedback war durchweg positiv. Mittlerweile ist die Aufzeichnung online (bei YouTube, als Direkt-Download, oder [Audio-only]).

Was ich aus Zeitgründen leider nicht mehr erwähnen konnte, was ich aber häufiger gefragt wurde:

Was sind einfache Dinge, die man tun kann? Softdrinks weglassen (Limonaden, Fruchtsäfte, etc.) und durch Wasser oder Kräutertee ersetzen. Koffein weglassen, f.lux oder redshift benutzen. Und keine Angst vor Fett haben.

Gibt es gute Bücher zu dem Thema? Auf Deutsch habe ich noch keins gefunden, aber auf Englisch gibt es eine gute Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes von Gary Taubes: Why We Get Fat. Ein sehr konzises Buch mit allerhand konkreten Ernährungstipps ist Paul Jaminet & Shou-Ching Jaminet: Perfect Health Diet. Und die Referenz-Aufarbeitung von Koffein und Alkohol ist Stephen R. Braun: Buzz (Amazon-Links mit Affiliate-Code). Weitere Quellen werde ich nach und nach hier im Blog nennen und erklären.

Was ist mit Paläo? Macht meiner Meinung nach viele richtige Dinge, aber nicht unbedingt aus den richtigen Gründen. Man macht aber wenig falsch damit.

Was ist mit Low-Carb? Go for it. Aber nicht das Fett vergessen!

Was ist mit Tee? Echter Tee enthält Koffein (Tein, Guaranin, Matein etc. sind Koffein). Somit gilt das gleiche wie für Kaffee oder Mate – wegen des Koffeingehalts ist regelmäßiger Konsum nicht zu empfehlen. Ich empfehle stattdessen Kräuteraufgüsse (Kamillentee etc.).

PS: Das erste Interview zum Thema ist online: Fritz Trackback ab 20m31s.

: https://moeffju.net/data/rp13/uQX18jZP8u0.mp3

Food Porn #bchh12

Slides bei SpeakerDeck

Fette

Basiswissen

Überschuss von Omega-6-Fettsäuren

  • Lands WE. Dietary fat and health: the evidence and the politics of prevention: careful use of dietary fats can improve life and prevent disease. Ann N Y Acad Sci. 2005 Dec;1055:179-92. http://pmid.us/16387724
  • Rose GA et al. Corn oil in the treatment of ischaemic heart disease. Br Med J. 1965 Jun 12;1(5449):1531-3. http://pmid.us/14288105

Empfehlung zum Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

  • Hamazaki T, Okuyama H. The Japan Society for Lipid Nutrition recommends to reduce the intake of linoleic acid. A review and critique of the scientific evidence. World Rev Nutr Diet. 2003;92:109-132.  http://pmid.us/14579687
  • Simopoulos AP et al. Workshop statement on the essentiality of and recommended dietary intakes for Omega-6 and Omega-3 fatty acids. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids. 2000 Sep;63(3):119-21. http://pmid.us/10991764

Getreide

Basiswissen

Toxizität von Gluten/Gliadin

  • Rivabene R et al. In vitro cytotoxic effect of wheat gliadin-derived peptides on the Caco-2 intestinal cell line is associated with intracellular oxidative imbalance: implications for coeliac disease. Biochim Biophys Acta. 1999 Jan 6;1453(1):152-60. http://pmid.us/9989255
  • Elli L et al. Gliadin cytotoxicity and in vitro cell cultures. Toxicol Lett. 2003 Dec 15;146(1):1-8. http://pmid.us/14615062
  • Bernardo D et al. Is gliadin really safe for non-coeliac individuals? Production of interleukin 15 in biopsy culture from non-coeliac individuals challenged with gliadin peptides. Gut 2007 Jun;56(6):889-90. http://pmid.us/17519496
  • Ciclitira PJ, Ellis HJ. In vivo gluten ingestion in coeliac disease. Dig Dis. 1998 Nov-Dec;16(6):337-40. http://pmid.us/10207218

Prävalenz von Zöliakie

  • Sollid LM, Jabri B. Is celiac disease an autoimmune disorder? Curr Opin Immunol. 2005 Dec;17(6):595-600. http://pmid.us/16214317
  • Not T et al. Celiac disease risk in the USA: high prevalence of antiendomysium antibodies in healthy blood donors. Scand J Gastroenterol. 1998 May;33(5):494-8. http://pmid.us/9648988
  • Dickey W et al. Reliance on serum endomysial antibody testing underestimates the true prevalence of coeliac disease by one fifth. Scand J Gastroenterol. 2000 Feb;35(2):181-3. http://pmid.us/10720117

Getreide und Diabetes

  • MacFarlane AJ et al. A type 1 diabetes-related protein from wheat (Triticum aestivum). cDNA clone of a wheat storage globulin, Glb1, linked to islet damage. J Biol Chem. 2003 Jan 3; 278(1): 54-63. http://pmid.us/12409286
  • Ventura A et al. Diabetes-related and hypothyroid-related autoantibodies tend to disappear when wheat is removed from the diet: Ventura A et al. Gluten-dependent diabetes-related and thyroid-related autoantibodies in patients with celiac disease. J Pediatr 2000;137:263–265. http://pmid.us/10931424

Getreide und Krebs

  • Askling J et al. Cancer incidence in a population-based cohort of individuals hospitalized with celiac disease or dermatitis herpetiformis. Gastroenterology. 2002 Nov;123(5):1428-35. http://pmid.us/12404215
  • West J et al. Malignancy and mortality in people with coeliac disease: population based cohort study. BMJ. 2004 Sep 25;329(7468):716-9. http://pmid.us/15269095
  • Hoggan R. Considering wheat, rye, and barley proteins as aids to carcinogens. Med Hypotheses. 1997 Sep;49(3):285-8. http://pmid.us/9293475

Opioide in Getreide

  • Zioudrou C et al. Opioid peptides derived from food proteins: The exorphins. J Biol Chem. 1979 Apr 10;254(7):2446-9. http://pmid.us/372181
  • Huebner FR et al. Demonstration of high opioid-like activity in isolated peptides from wheat gluten hydrolysates. Peptides. 1984 Nov-Dec;5(6):1139-47. http://pmid.us/6099562
  • Fukudome S, Yoshikawa M. Opioid peptides derived from wheat gluten: their isolation and characterization. FEBS Lett. 1992 Jan 13;296(1):107-11. http://pmid.us/1309704

Agglutinin

  • Dalla Pellegrina C et al. Effects of wheat germ agglutinin on human gastrointestinal epithelium: insights from an experimental model of immune/epithelial cell interaction. Toxicol Appl Pharmacol. 2009 Jun 1; 237(2): 146-53. http://pmid.us/19332085
  • Lorenzsonn V, Olsen WA. In vivo responses of rat intestinal epithelium to intraluminal dietary lectins. Gastroenterology. 1982 May;82(5 Pt 1):838-48. http://pmid.us/6895878
  • Sjölander A et al. Morphological changes of rat small intestine after short-time exposure to concanavalin A or wheat germ agglutinin. Cell Struct Funct. 1986 Sep;11(3):285-93. http://pmid.us/3768964
  • Jönsson T et al. Agrarian diet and diseases of affluence–do evolutionary novel dietary lectins cause leptin resistance? BMC Endocr Disord. 2005 Dec 10;5:10. http://pmid.us/16336696
  • Cuatrecasas P, Tell GP. Insulin-Like Activity of Concanavalin A and Wheat Germ Agglutinin—Direct Interactions with Insulin Receptors. Proc Natl Acad Sci U S A. 1973 February; 70(2): 485–489. http://pmid.us/4510292
  • Lavelle EC et al. The identification of plant lectins with mucosal adjuvant activity. Immunology. 2001 Jan;102(1):77-86. http://pmid.us/11168640

Das erste Bisschen ist das wichtigste

Abnehmender Grenznutzen

Die Dosis macht das Gift

Zusammensetzung des menschlichen Körpers

  • Wang ZM et al. 1992, “The five-level model: a new approach for organizing body-composition research,” Am J Clin Nutr 1992 Jul; 56(1): 19-28. http://pmid.us/1609756

Ernährung moderner Jäger und Sammler

  • Cordain, Loren, “Implications of Plio-Pleistocene Hominin Diets for Modern Humans,” pp 363-383 in Peter S. Ungar, ed., Evolution of the human diet: the known, the unknown, and the unknowable, New York: Oxford University Press, 2006

  • Richards MP, Trinkaus E. Out of Africa: modern human origins special feature: isotopic evidence for the diets of European Neanderthals and early modern humans. Proc Natl Acad Sci 2009 Sep 22; 106(38): 16034-9. http://pmid.us/19706482

Ernährung von Carnivoren

Ernährung von Herbivoren (Gorillas)

  • Popovich DG et al. The western lowland gorilla diet has implications for the health of humans and other hominoids. J Nutr. 1997 Oct;127(10):2000-5. http://pmid.us/9311957

Ernährung des Menschen: Energiebedarf des Gehirns

  • Aiello LC, Wheeler P. The expensive tissue hypothesis: the brain and the digestive system in human and primate evolution. Current Anthropology 1995(Apr); 36(2):199-211.

Fructose-Toxizität

Glucosebedarf

  • Schurr, Avital: Lactate: the ultimate cerebral oxidative energy substrate? Journal of Cerebral Blood Flow & Metabolism (2006) 26, 142–152. doi:10.1038/sj.jcbfm.9600174

Gegentheorie: Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns

Für Veganer

Buchempfehlungen

Blogparade Küchenausstattung

Ich möchte wieder mehr bloggen. Außerdem könnte ich fürs Büro hervorragend eine Kühl-Gefrierkombi gebrauchen. Und es gibt gerade die 5. Blogparade Küchenausstattung. Das ist doch alles ein hervorragender Zufall…

Ich habe schon einige Küchen hinter mir. Einbauküchen des Vormieters, selbstgekaufte von billig bis nicht ganz so billig, Büros, Zwischenmieten, Hostels, bei Freunden im In- und Ausland… und ich habe bemerkt, dass zwischen “muss sein” und “ist nice to have” eine ganze Menge liegt.

Lange hatte ich zum Beispiel keinen Ofen. Doof, weil man schlecht Aufläufe oder Kuchen machen kann. Mikrowellenkuchen sind nicht wirklich eine Alternative. Mini-Öfen nerven auch. Ein Leben ohne Ofen ist zwar möglich, aber unschön.

Ein ordentlicher Herd ist Gold wert. (Wenn es das Sprichwort noch nicht gibt, habe ich es hiermit erfunden.) Die kleinen Elektroplatten, die in vielen Büroküchen zu finden sind, eignen sich häufig nicht mal, um Wasser zu kochen, geschweige denn eine richtige Mahlzeit. Etwas besser sind da schon Ceranfelder, wenn man sie halbwegs sauber hält. Einfach zu bedienen und nachzurüsten sind Induktionsfelder, eine ganz hervorragende Sache: Extrem schnell, extrem energieeffizient, und weniger Verbrennungs- oder Explosionsrisiko 🙂 Natürlich ist ein Gasherd nochmal besser und heißer, aber Nachrüsten ist schwierig (Kein Gasanschluss? Dauernd Gasflaschen kaufen?), irgendwer wird was verschütten, und ich kenne einige Leute, die sich vor Gas fürchten. Steak macht aber auf Gas am meisten Spaß. Fazit: Wer noch mit klassischen Herdplatten kocht, sollte sich ein Induktionskochfeld kaufen. Wer Ceran hat, sollte Induktion zumindest ausprobieren. Wer einen Gasherd hat, sollte sich freuen.

Kühlschränke sind noch wichtig, auch wenn ich zeitweise einen Balkon als Ersatzkühlschrank genutzt habe. Je größer, desto besser, und es gibt schon recht günstig sehr geräumige Kühlschränke. Eisfach, Gemüsefach, und Eiswürfelspender sind total super, wenn man sie hat, fehlen aber auch nicht.

Alles weitere ist bereits Luxus: Eine Dunstabzugshaube fehlt in der Wohnung und fehlte lange im Büro. Wer seine Pfannen abdeckt, Rauchmelder abschalten und Fenster öffnen kann, hat kein Problem. Wo gekocht wird, entstehen Gerüche, deal with it. Praktisch sind sie dennoch, aber notwendig nicht.

Ebenfalls extrem praktisch und je nach Faulheit des Benutzers auch notwendig sind Geschirrspülmaschinen. Die besten Erfahrungen hatte ich hier mit den günstigen Geräten von BEKO. Vergleichbar teure Maschinen von “Markenherstellern” brachten oft weniger Leistung; um die selben Features zu bekommen, hätte ich das 2-3fache ausgeben müssen. Diese Geräte haben ja eine relativ leicht zu bestimmende Perfektion: Macht Geschirr sauber, schnell, leise, und sparsam. Viel Luft nach oben ist da nicht mehr.

Nice to have und IMO nicht so nötig sind Tiefkühler. Ein Eisfach für die gelegentliche Tiefkühlpizza, okay, aber zuhause hatte ich eine riesige Tiefkühltruhe, die vielleicht für Herrn @germanpsycho praktisch gewesen wäre, die ich aber nicht ernsthaft hätte füllen können. Immerhin, Dinge in der Tiefkühltruhe verderben nicht. Aber es frisst Strom und Platz.

Meine ideale Küche hat ein riesiges Induktionskochfeld und zwei Gasplatten unter einer ordentlichen Dunstabzugshaube, freistehend im Raum und umgeben von ausreichend Abstellfläche. Fest in Schränke eingebaut sind Ofen, Geschirrspüler und Mikrowelle, der riesige Kühlschrank mit Eiswürfelspender stünde frei. Außerdem will ich eine ordentliche Friteuse, um “Fry Everything”-Parties feiern zu können.

Irgendwann.

Qype: Hotel zur Windmühle in Stapelfeld

Stapelfeld – Hotel & Reisen – Hotels

Das Hotel zur Windmühle liegt zwischen Stapelfeld und Braak. Beim ersten Mal bin ich nicht weit genug aus Stapelfeld raus gefahren, am ersten Abend zu weit: Man muss von Stapelfeld über die Autobahnbrücke drüber, und die Einfahrt ist nachts nicht beleuchtet 😉

Preislich ist das Hotel völlig in Ordnung. Ein EZ kostet 52€, ein DZ 75€. Für Wochenende gibt es Sonderangebote, bei denen man nochmal etwa 30% spart. Das Frühstücksbüffet ist im Preis inbegriffen.

Das Restaurant ist für jeden zugänglich und immer recht gut besucht. Es gibt zu vernünftigen Preisen Salate, viele Fischgerichte, Schnitzel, verschiedene Arten Geflügel etc. Jeder Gast bekommt nach dem Essen einen Kümmel, Espresso oder Cappuccino aufs Haus.

Ein paar Räume weiter gibt es die “Räucherkammer”, eine kleine Bar, in der auch geraucht werden darf.

Das Hotel ist in Familienbesitz und der Chef bedient auch selbst.

Außerdem kann man im Hotel wohl recht gut Tagungen und ähnliches abhalten, jedenfalls war das Haus an mehreren Tagen gut gefüllt mit Geschäftsleuten.
Mein Beitrag zu Hotel zur Windmühle – Ich bin moeffju – auf Qype

Qype: Zum tanzenden Einhorn in Hamburg

Hamburg – Freizeit & Ausfluege – Theater & Kabarett – Freizeit & Ausfluege – Veranstaltungen – Bars & Kneipen – Kneipen – Bars & Kneipen – Bars – Cocktail Bars

Wir waren gestern im Rahmen der 17. Qype City Night hier. Vorher bin ich wohl ein paar mal am Einhorn vorbeigelaufen, hineingeschafft hatte ich es aber noch nicht. Nun hatten wir aber zur QCN das Einhorn als Location für unseren Bringdienst-Battle auserkoren.

Zuerst muss ich reinhardb bezüglich der Parkplatzsituation zustimmen: Die Suche nach einem Parkplatz hat mich fast 15 Minuten gekostet. Andererseits weiß ich jetzt ja, welche Köstlichkeiten die Getränkekarte zu bieten hat, so dass ich beim nächsten Besuch wohl den Bus vorziehen werde.

Eine Essenskarte gibt es, abgesehen von ein paar Snacks, nicht. Somit wird die Essensbestellung bei Bringdiensten nicht nur geduldet, sondern ist üblich und wird auch unterstützt.

Das Ambiente ist sehr nett, wofür auch das tolle Team verantwortlich sind. Ich habe mich sehr schnell “wie zuhause” gefühlt.

So saßen wir dann mit ~25 Qypern an einer langen Tafel, ließen die Bringdienste tanzen und schlürften uns durch das Getränkeangebot. Hier gibt es fritz-kola, aber z.B. auch Cola mit “ausgefallenem Geschmack” durch Zugabe von Sirup. Neben Dithmarscher und Odin-Bier (mit Honig) vom Fass gibt es diverse Flaschenbiere, Spirituosen wie z.B. Absinth, und ein paar Weine. Eine Besonderheit ist der Ostsibirische Telegrafenmastenwurzelschnaps, der nur an zwei Wochen im Jahr und nur in einer kleinen Region Sibiriens geerntet werden kann und die Innereien sehr ordentlich durchputzt. Trotzdem es eine Rarität ist, zahlt man nicht zu viel dafür. Sollte man auf jeden Fall probiert haben 🙂

Summa summarum: War sehr schön. Heute abend geh ich wieder hin 🙂
Mein Beitrag zu Zum tanzenden Einhorn – Ich bin moeffju – auf Qype

Qype: Bergklause in Kiel

Kiel – Restaurants – Restaurants – Deutsch

Restaurant mit der Anmutung einer Kneipe, nah an der Förde gelegen. Die Besitzer sind freundlich und lustig. Wirklich beeindruckend aber sind die Portionen, die Preise, und die Qualität.

Erstere sind groß, um nicht zu sagen: riesig. Der "Kinderteller" für 8,40€ hat 400g Fleisch – und dazu kommen dann noch die Beilagen, insgesamt also rund 600g. Das Schaschlik kommt auf etwa ein Kilo, der "Scheiterhaufen" dürfte an die 2kg kommen. Wer sich hier zu viel zutraut, wird um eine Spende für karitative Einrichtungen gebeten; die Spendenkasse ist nicht schlecht gefüllt. 🙂

Zweitere sind günstig bis normal – der Kinderteller macht locker satt, dazu ein Getränk für um die 2€ – woanders gibt es dafür noch nicht mal ein Schnitzel.

Und wer jetzt denkt, "viel und billig" bedeute automatisch schlechte Qualität, der hat sich geschnitten: Das Essen schmeckt super, das Fleisch ist gut und nicht durchwachsen, die grünen Beilagen sind erstaunlich lecker, …

Wer in Kiel ist, sollte hier essen. Mindestens einmal. Und am besten erst mal den Kinderteller 🙂

Mein Beitrag zu Bergklause – Ich bin moeffju – auf Qype

Qype: Currybox in Berlin

Berlin – Restaurants – Imbiss

Die besten Cheeseburger der Stadt, und auch die anderen Burger und die Beilagen sind sehr lecker. Das "Interieur" ist zwar nicht so stylish, aber das tut der Qualität des Essens und der Freundlichkeit des Personals (ich meine, es ist der Inhaber höchstselbst) keinen Abbruch.

Definitiv eine Empfehlung.

Mein Beitrag zu Currybox – Ich bin moeffju – auf Qype