30c3+1

Another year, another Chaos Communication Congress.

First thought going out: I missed so much stuff. Not just lectures, but also workshops, hacker groups, toys and other cool hacks. I didn’t even make it to the 30c3 Lounge until the third day of congress. There were halls I hadn’t entered even after five days on site.

Second thought: Wow. That was pretty incredible. Mostly thanks to our amazing team of translators who did a fantastic job again, translating all German talks into English and quite a number of English talks into German, even when talks were rescheduled with short notice or just appeared in the Fahrplan at 9am in the morning! This year, the translations were even widely known and announced before the session! Many thanks also to the VOC team who made the entire thing possible, routing signals here and there, providing different language streams, and getting the translated audio into the phone network; thanks to POC who provided the phone infrastructure and the group call number; thanks to the NOC for the 100Gbit/s network uplink (that is probably more than most residential internet connections in Hamburg, combined); thanks to the content team and the heralds for putting us in touch with speakers and for announcing the translations, and of course thanks to everybody listening to our live interpretation and giving us valuable feedback via Twitter, mail, phone or even in person. Much love, y’all!

And now it’s over for another year. I left the afterparty in the lounge at around 8am, and I’m writing this in the early afternoon. I haven’t slept in a while, but I feel great. And I will need to watch so many of the recordings that the streaming team is already putting online. Also, there were a number of new revelations at or during congress which are now making waves in the public sphere. Watching the responses in media and politics will be very interesting. There’s a lot of bad actors out there and almost all of the paranoia turned out to have been appropriate, but there’s also a strong community of hackers fighting for the good cause and not falling for corporate sponsorship or promises of “lawful” surveillance.

Very congress. So amaze. Much love. Wow.

30c3!

Wir übersetzen den 30c3 – siehe https://events.ccc.de/congress/2013/wiki/Translation. Whee.

Mehr später, muss jetzt engeln.

In eigener Sache: Jobangebote!

tl;dr: wir suchen für intosite Entwickler, DBAs/DB-Devs, Ops (gerne mit Dev-Hintergrund). intosite ist klein (~50 Leute) und nett und es arbeitet sich fein hier, und wir wollen noch viel besser werden. srsly. Mit euch. Bitte keine Agenturen oder Headhunter.

Wir nutzen vornehmlich Python (Django und Flask) für die bestehenden Projekte, für neue Projekte ist nichts in Stein gemeißelt. Die intosite arbeitet viel mit der Ganske Verlagsgruppe zusammen, die u.a. Marken wie PRINZ, Für Sie, MERIAN, Der Feinschmecker etc. haben – und erkannt, dass Print auf Dauer kein leichtes Geschäft mehr sein wird. Außerdem ist intosite als Dienstleister für andere Unternehmen tätig, will sich aber nicht als Agentur verstanden wissen (und macht keine Überstunden und Wochenendschichten).

Neben der angenehmen Arbeitsatmosphäre, guter Arbeitsplatzausstattung und natürlich einem angemessenen Gehalt (wir kennen die Hamburger Preise schließlich) bieten wir auch einige nette Perks: breite Auswahl an kostenlosen Getränken (inkl. Mate), mehrmals wöchentlich frisches Obst, Pantryküchen sowie eine Vollküche, dauernd Kuchen und anderen Süßkram, Kaffeevollautomaten, ein recht ruhiges Büro, viele Freiheiten (Home Office und Remote Office sind grundsätzlich kein Problem), und ein prima Team. Außerdem arbeiten wir agil, ohne dogmatisch zu sein. Es gibt keine Agile-Berater, wir machen nicht stur SCRUM nach Vorschrift, sondern sind pragmatisch. Was funktioniert, wird gemacht, was nicht, wird geändert.

Daher suchen wir für Festanstellung in Vollzeit, am liebsten in Hamburg, aber möglich auch Full-time-Remote:

Webentwickler_innen: Wenn du schon Django oder Python kannst, ist das prima, aber lernfähige Leute schulen wir auch gerne um 🙂 PHP-Kenntnisse schaden nicht, weil wir noch ein paar Legacy-Projekte in PHP haben, die man zumindest verstehen können sollte (falls mal wieder Updates von Libraries anstehen). Auch Frontend-Entwickler werden gebraucht: HTML5, CSS (Compass/Sass), JavaScript (v.a. jQuery), Erfahrung mit Mobile ist toll, aber kein Muss.

Sysadmins/Ops: Unser Hosting ist ein wenig wild gewachsen über die letzten Jahre. Wir haben jetzt alles in Chef und Nagios, aber eigentlich sollte das mal jemand konsolidieren. Wir bauen grade eine „Privater Arsch“ auf, sprich Blade Center in ein lokales RZ, darauf ein OpenStack, OpenShift oder Proxmox. Auf den Servern/VMs läuft meistens ein Stack aus Apache, mod_wsgi und PostgreSQL, wir wollen aber eigentlich zu nginx und gunicorn oder uwsgi. PHP-Kram läuft auf eigenen VMs unter mod_php. Ein paar Seiten werden von externen Dienstleistern betrieben, so dass man mit denen gelegentlich kommunizieren muss.

DBA: Zum einen brauchen wir Verstärkung im DBA-Bereich, weil Einrichtung und Betrieb der Datenbanken immer mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das meiste ist PostgreSQL, manches läuft noch auf MySQL, wir schauen uns aber auch NoSQL immer mal wieder an. Momentan haben wir keinen Einsatzzweck dafür, aber auch nicht genug Expertise um es 100% beurteilen zu können.

Database Developer: Wir haben und entwickeln eigene zentrale Dienste, die alle möglichen angeschlossenen Seiten bespielen können (v.a. Daten wie Locations, Events, etc.), sowohl intern als auch extern. Deshalb suchen wir Menschen mit Erfahrung in zentralen Diensten: Worauf muss man achten, um Daten ggf. kundenspezifisch anzureichern, wie skaliert man sowas, etc.

Development Lead: Ahnung von allem und Erfahrung im Führen von Teams. Sozialkompetenz ein Muss.

Die Original-Stellenanzeigen (enthalten ein wenig Marketingsprech):

Bei Interesse mailt mir bitte mit einer kurzen Selbstbeschreibung und gerne auch Referenzen, Github- oder Bitbucket-Repos, etc.

Keine Agenturen/Headhunter. Danke.

StartupWeekend Hamburg 2013

Ein neues Jahr, ein neues StartupWeekend. Auch 2013 bin ich wieder Mentor beim StartupWeekend Hamburg, wo sich knapp über Hundert Menschen für ein Wochenende treffen, um ein Startup von der Idee zu einem Prototypen oder Clickdummy und einem ordentlichen Pitch zu bringen. Im Idealfall will das Team auch seine Startup-Idee gleich als Gründungsteam weiter verfolgen.

Auch 2013 hatten wir wieder Mentoren aus allen möglichen Bereichen, sowohl von Business- als auch von Technik-Seite. Als Mentoren geben wir den Teams Feedback zu ihren Ideen und unterstützen sie mit unserem Wissen. So helfen wir den Teams, sich auf den starken Kern ihrer Idee zu fokussieren, oder sogar einen ganz vernachlässigten Aspekt zu priorisieren, damit sie beim finalen Pitch vor der Jury am Sonntag Abend eine gute Figur machen.

Die Gewinner vom letzten Jahr, get2play, haben übrigens erfolgreich Funding eingesammelt und stehen kurz vor dem Launch. Ein zweiköpfiges Team, das sich erst mitten im StartupWeekend gefunden hat und am Ende „against all odds“ gewann. (Und mit etwas Stolz muss ich sagen, dass ich zu ihren Mentoren gehörte.)

Wer sich für das Themenfeld Startups interessiert, findet beim StartupWeekend einen leichten und interessanten Einstieg. Jedes Jahr sind starke Ideen, starke Teams, oder sogar beides gleichzeitig vertreten. Mitmachen macht Spaß, Mentoring ist großartig, und selbst das Zuschauen ist interessant. Übrigens: Für Sonntag Abend sind noch Zuschauer-Tickets verfügbar.

Selbst und ständig

Jetzt nochmal offiziell: Zum 1. Oktober 2012 habe ich die Toptranslation GmbH auf eigenen Wunsch verlassen. Von meinem Einstieg im August 2010 bis heute hat sich viel getan in dem Startup. Wir haben Höhen und Tiefen mitgemacht, neue Märkte erschlossen, neue Produkte entwickelt, neue Teammitglieder willkommen geheißen und uns von anderen verabschiedet, ausschweifende Parties gefeiert und widerlichen Kaffee getrunken, kauften Äpfel und Apples, hörten laute Musik und hielten leise Besprechungen, iterierten und sprangen, und taten all die anderen Dinge, die man in Startups so tut.

Nun ist aber die Zeit für mich gekommen, meinen Hut zu nehmen. Wir haben viel aufgebaut und konnten einiges erreichen, aber am Ende gingen die Meinungen darüber auseinander, wie man am besten in die Zukunft geht, um noch mehr zu erreichen. Dem Team und der Firma wünsche ich alles Gute für die Zukunft.

Ich werde mich jetzt wieder in die Selbständigkeit begeben und ein paar Gründungsideen durchdenken. Wenn ihr also einen “Product Guy”, einen UX- oder Frontend-Menschen, oder einen E-Commerce- oder Social-Experten sucht: Kontaktinformationen und Profil sind auf http://moeffju.net/ zu finden.

agile design camp 2011

agile design camp

Am 23. und 24. Juli 2011 findet im Betahaus Hamburg das erste Agile Design Camp statt. Es hat, wie unschwer zu erraten ist, das Thema “agile design”. Was ist nun aber “agile design”? Von der Kurzbeschreibung auf agiledesigncamp.org:

Agile Design dreht sich um die Integration der Arbeit von Designern in agile Softwareentwicklung, das Neudenken der Rolle von Design, und strukturiertes Denken.

Der Anlass war mehr oder weniger der Artikel von Jan Krutisch zum XING-Redesign und die darauf folgende Diskussion auf Twitter, aber auch die Gespräche und Sessions vom UXcamp Europe 2011 oder die Erfahrungen, die ich als CTO von Toptranslation mache.

Im Grunde geht es also darum, wie man die Methoden der agilen Softwareentwicklung (lies: Scrum, Kanban, kurze Iterationen, etc.) auch auf den Designprozess ausweiten kann. Design meint hier dann auch nicht nur das visuelle Design (vulgo: “Pixelschubsen”), sondern umfasst alles vom konzeptuellen über das Interaction Design bis hin zum Visual Design.

Sind die agilen Methoden in der Softwareentwicklung nun recht akzeptiert und werden immer mehr und immer erfolgreicher genutzt, so sind sie im Design häufig noch nicht angekommen. Nicht zuletzt, weil Design- und Entwicklungsteam immer noch zu oft nicht eng zusammenarbeiten, sondern fast komplett voneinander abgeschottet sind, wirkt sowohl der Design- als auch der Entwicklungsprozess auf die jeweils andere Seite wie eine Black Box, undurchschaubar und wenig verständlich. Das Agile Design Camp möchte also sowohl die Seiten überhaupt zusammenbringen und das Verständnis füreinander verbessern, als auch den agilen Entwicklungsprozess für Designer erschließen. Damit wir weder einen “Big Bang Relaunch” brauchen, noch der Entwickler über die langsamen Designer flucht, die ihn alle paar Wochen mit PSDs zuschmeißen, noch die Designer über die Entwickler, die ihre Designs bei der Umsetzung verhackstücken.

Zur Anmeldung

Fablab Action

Ich war auf der GoodGoods beim Fablab Hamburg, bzw. OpenDesignCity, bzw. dem Verbund Offener Werkstätten. In einem Eigenwerkbereich hatten wir verschiedene Werkstätten, von Siebdruck und Folienschnitt über Nähen und Lampenbau bis zum 3D-Drucker und Lasercutter für die Besucher der GoodGoods zu bieten. Jede_r konnte unter fachkundiger Anleitung selbst T-Shirts drucken, Holz, Metall, Pappe und Glas gravieren und schneiden, nähen, mit Holz bauen usw.

Ich verbrachte den größten Teil der letzten beiden Tage am Lasercutter, einem Epilog Helix 24 CO2-Laser mit 40W. Das Gerät hat einen 60x45cm großen Arbeitsbereich, der in der Höhe verstellbar ist. Mit 40W Leistung kommt der Laser locker durch über 1cm dickes Holz, graviert mühelos Glas und Metall oder trägt einzelne Pappschichten ab. Die Software ist gutmütig und kann auch Bitmap-Grafiken einfach dithern und ausgeben, ist aber leider bisher nur für Windows verfügbar.

Die kurzen Pausen, wo wenig Publikumsandrang herrschte, nutzten wir natürlich, um diverse Geräte und andere Gegenstände zu verzieren. Diverse Handys, u.a. mein Nexus S, ein Blackberry, ein Nokia E66, ein Samsung Galaxy, und ein iPhone 4, wurden mit Schriftzügen und Logos graviert (das Galaxy litt dabei an einer Vorlage, die den Lasercutter in den Plotter-Cutter-Modus versetzte, und hat jetzt ein “Sankt Pauli”-förmiges Loch in der Rückseite). Außerdem wurden bearbeitet: zwei Kindle 3, zwei Kindle-Covers, fünf Notizbücher, drei Geldbörsen, Filz, Balsaholz in verschiedenen Stärken, Aluminium- und Glasflaschen sowie Kanthölzer.

Mehr Informationen über das Fablab Hamburg findet ihr auf der Fablab-Webseite.