Qype: Primaria in Berlin

Berlin – Cafes – Cafes – Restaurants – Osteuropaeisch – Restaurants – Internationale Kueche

PriMaria ist prima. Wirklich. Mittlerweile gehen wir eigentlich bei jedem Berlin-Besuch mindestens einmal zu Maria und Konsorten essen. Der Klassiker dabei ist das bulgarische Frühstück (in drei Variationen auf der Karte, je nach Koch und Wetter in hunderten Variationen auf dem Teller :), gibt es auch abends noch), aber auch die anderen bulgarischen Spezialitäten sind sehr, sehr lecker. Man kann aber auch tolle Omelettes, Baguettes und Crêpes haben. Maria ist fast immer selbst im Laden und trinkt auch gerne mal einen Schnaps mit den Gästen 🙂 Auch das übrige Personal ist ehrlich nett und freundlich.

Offiziell gibt es bis 20 Uhr kostenloses WLAN, praktisch auch danach, außer wenn zu viele Laptopnomaden die Plätze belegen. Plätze gibt es übrigens relativ wenige, aber im Sinne der Sozialisierung kann und sollte man sich auch einfach zu anderen dazusetzen. Das Publikum ist nämlich ebenfalls generell sehr freundlich 😉

Die Atmosphäre ist toll – nicht so gezwungen und prätentiös wie leider zu oft in Berlin, sondern entspannt, klar, nett und familiär.

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Qype: CHEZ TINTIN in Saarbrücken

Saarbruecken – Bars – Kneipen

Belgisches Restaurant, das bedeutet Pommes Frites und viele, viele Biersorten (>20), die man alle durchprobieren sollte. Die Biere werden auf Nachfrage ausgiebig beschrieben, wie gute Weine, und in passenden Gläsern serviert.

Wer Flammkuchen mag, wird das Tintin lieben. Es gibt viel Auswahl und es ist verdammt lecker. Mein Favorit bisher aber sind die belgischen Pommes Frites. Nicht nur, dass die Belgier die Pommes Frites erfunden haben, sie essen sie auch noch mit Mayonnaise und Zwiebeln, was eine sehr, sehr feine Sache ist. Die Preise sind auch nicht zu hoch. Man wird immer zügig bedient, allerdings ist abends deutlich mehr los als mittags. Im Sommer kann man auch draußen sitzen, und das recht ruhig.

Das Ambiente ist ebenfalls toll: Die Wände sind mit belgischen Comics (Tintin halt), Schildern, Bierplakaten usw. behangen. Die Einrichtung ist solide und fast rustikal, ohne verschlossen zu wirken.

Fazit: Uneingeschränkte Empfehlung. 🙂

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Qype: Sol y Mar in Leipzig

Leipzig – Bars – Kneipen

Atmosphäre ist unbestreitbar gut, wenn, ja wenn man denn sehr früh kommt oder lange vorher reserviert. Beim ersten Besuch waren wir früh an, beim zweiten hatte man unsere Reservierung vergessen, so dass wir weiterzogen. Beim dritten Mal saßen wir abenteuerlich auf dem Bürgersteig verteilt, dabei waren wir aber auch um die 20 Leute, also keine alltägliche Situation.

Die Karte ist beeindruckend groß, schade ist dann aber, dass sehr vieles davon ‘gerade nicht da’ oder ‘aus’ ist, bei uns z.B. die Chili-Trinkpralinen, ein paar Cocktails, etc. Da bringt dann auch die größte Karte nicht viel. Abenteuerlich: Zwei komplette Seiten nur Wasserkarte. Wer’s möchte… ich find’s unsinnig.

Die Bedienung ist nicht die Schnellste und auch nicht die Aufmerksamste. Man wird erst mal eine Weile sitzen lassen, dann wurden Teile vergessen, und es wird sich nicht gemerkt, wer was bestellt hat, so dass das bestellte Essen auch mal wieder zurückgeht, weil der Besteller am anderen Ende des Tisches nie mitbekommen hat, dass das Essen da war. Die schlechte Akustik draußen und die relativ laute Straße machen es nicht einfacher. Gelegentlich wird man auch mal eher schnodderig ‘bedient’. Unschön.

Drinnen ist es sehr loungig, eine Art Liegewiese aus Matratzen wird ebenso geboten wie ganz normale Stühle und recht gemütlichen Sesseln. Die Einrichtung wirkt etwas unentschlossen asiatisch-IKEA-loungig.

Alles in allem aber eine gemütliche und chillige Sache, wenn man rechtzeitig kommt oder reserviert hat und sich nicht von der Bedienung nerven lässt.

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Qype: Starbucks in Hamburg

Hamburg – Cafes – Cafes

Starbucks eben. Die Lage ist nett, das Haus ist sehr hübsch, aber es gibt eben doch nur mäßig leckeren, überteuerten Kaffee. (Ausnahme: Der Dark Mocha Frappuccino ist zwar auch teuer, aber sehr lecker.) Alles recht schick, aber bisher nie so wirklich voll.

Lustig ist es natürlich schon, wenn sich Anzugträger mit Vornamen rufen lassen, um ihren Extra Shot No-Fat No-Cream Low-Sugar Espresso Grande oder ähnlichen Schnickschnack abzuholen. Den Rest kann man sonstwo günstiger und persönlicher kriegen.

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Qype: Quo Vadis in Hamburg

Hamburg

Kaffee, Kakao, Mineralwasser und diverse Säfte für je 50 Cent, Kuchen (selbstgebacken!) für 1 Euro. Völlig unerklärlich, wieso hier nicht jeden Mittwoch ab 13 Uhr Schlange gestanden wird. Nur weil "Kirchencafé" drübersteht? Die Atmosphäre ist vielleicht nicht urgemütlich-schummrig, aber sicher auch nicht erzkirchlich. Kaffee und Kakao sind lecker, die Leute sind freundlich, es gibt außerdem einen Büchermarkt im Café. Nicht zuletzt unterstützt man mit seinem Besuch auch karitative Projekte.

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Frühstücksgedanken

Warum haben Toaster eine Einstellung, die Toast zu KOHLE verbrennt? Für den Fall, dass man in der heimischen Küche mal Dinosaurier zu Diamanten machen will, in Kombination mit dem Schnellkochtopf?

Des weiteren beobachtet: Nutella auf Margarine bildet sofort eine amorphe Form, die sich jeglichem Versuch widersetzt, streichbar zu sein.

Gut, was benutze ich auch Margarine.

Trotzdem: Wenn mehr Bauteile aus Nutella bestünden, wäre Margarine ein tolles Schmiermittel.

Perspektive

You are cordially invited to attend brunch tomorrow, Sunday, June 23rd, at about 11:30 CEST, in Perspektive 1. Registered attendees get seated first :p

Close the gate, they’re here now.

Die Käsematrix

Vorgestern habe ich eine Pizza getunt (nicht gethunt) – wie man das halt so macht mit extra Peperoniwurst, mehr Käse, Oliven, und geschätzt einem Viertelliter Tabasco. Und weil ich den Gedanken von Pizzatuning, besonders als Selbstständiger, so witzig fand, hab ich nach “Pizza Tuning” gegoogelt im Internet gesucht. Und fand unter anderem die Käsematrix.

Ich kann mir richtig vorstellen, wie ein pH-negativer Lactobacillus-Neo die Cheese-Matrix zerstört, während Tausende von Casein-Agenten ihn daran hindern wollen. Zwischendurch trifft er ein Steptococcus-thermophilus-Orakel, und anschließend den
Käsehersteller (Käser?) selbst – den Architekten! Seine Freunde feiern derweil in einer unterkäsischen Stadt, die in einer CO2-Blase gebaut wurde, lustige Techno-Parties. Im finalen Showdown wird dann die gesamte Käsematrix durch Laktase zerstört, und Neo fliegt durch die Käserei davon.

Ladies and gentlemen, we got ourselves a movie script.

Und das beste an der Sache ist: Es wäre nichtmal cheesier als The Matrix.

Und was ist mit Tee?

Nachdem sich der Plan, am Wochenende dann endlich die Schwenker-Saison zu eröffnen, irgendwie im Sande verlaufen hat, haben wir uns statt dessen mit Judith, Daniel “Fengor” und Daniel “Bringa” zum Frühstück/Brunch/Tee in der Perspektive 1 verabredet.

Die Perspektive 1 nennt sich selbst “die Kultur- und Teekneipe”, und wird diesem Namen auch durchaus gerecht. Sonntags von 10 bis 15 Uhr gibt es für €6,66 (für Kaffeetrinker) bzw. €5,50 (für Teetrinker) ein ausgiebiges FrühstücksBrunchbüffet inklusive einem Glas Orangensaft und einem Ü-Ei (seit wann heißen die eigentlich so?). Sehr nette Sache, leckere Sachen in angenehmer Atmosphäre und so. Da wollten wir also eigentlich um halb elf hin.

Bringa hat’s leider nicht geschafft, Fengor kam etwas später, wir hatten ein paar Anlaufschwierigkeiten und fuhren erst mal drei Runden durch Saarbrücken. Als wir dann gegen zehn nach elf ankamen, war die Perspektive natürlich schon ganz gut gefüllt, und was nicht besetzt war, war reserviert. Le Mist. Also bitten, den nächsten freien Tisch für vier doch bitte für uns freizuhalten, und wieder raus. Na ja, Fengor war eh noch unterwegs. Wir haben uns in der Zeit mal das Konkurrenzprogramm angeschaut, aber das Konzept “mehr zahlen für weniger Atmosphäre und ein kleineres Teesortiment” leuchtete uns nicht so ganz ein, weswegen wir dann um halb zwölf wieder bei der Perspektive vor der Tür standen und tatsächlich auch ein Tisch für uns frei war. Wenige Minuten später stieß dann auch Fengor zu uns (der von der Teeauswahl übrigens sehr angetan war), und dann hieß es eigentlich nur noch: “Viermal das Frühstücksbüffet, bitte!”

Und die Moral von der Geschicht: Darjeeling TGFOP Himalaya First Flush rockt, and so do we.

Danach kamen Judith und Fengor übrigens noch mit zu uns – um Kuchen zu essen und Tee zu trinken.

Jetzt bin ich erst mal satt.