Wine at midnight

Blogs are for angry people who are sitting at their computer with a glass of wine at midnight with nothing better to do. _

Und ich dachte, dafür gibt es Twitter, aber das befüllen Menschen ja auch tagsüber, so sagt man.

Ich lebe mehr als je zuvor. Besser, außerdem. Die letzten 6–8 Wochen waren unglaublich großartig. Mein Leben mochte ich sowieso schon vorher, und dann wird es alles noch besser, noch so viel besser. This one goes to eleven.

Eben sah ich Käsekuchen und meine Knie wurden weich. (Auch andere Dinge geschahen mit mir, die die_der geneigte Leser_in sich gerne selbst denken kann, so sie_er kann. Wenn nicht, tja.) Kerzen, Knutschen, Käsekuchen, das fasst einen guten Teil des guten Teils meines Lebens in den letzten vier Wochen gut zusammen. Bei weitem nicht vollständig, aber was ist das schon. (A world of tide pools.)

Ein anderer Teil kommt mir ins Gedächtnis, wenn ich über Farben nachdenke, über Psychedelika, und über Panthenol-Creme. Statt immer nur Wein zu trinken, kann mensch ja auch mal gepflegt weinen. Und statt Fleisch ein paar Fleischwunden, nachhaltig und umweltfreundlich. Nachsorge ist ohnehin die einzig legitime Sorge. (All certainties disappeared.)

Wieder ein anderer Teil schlägt Funken. Blaue Funken, weiße Funken. Dazu schnalzende Geräusche, spitze Geräusche, sehr niedliche Geräusche. Facetten und Ausdrücke, wie auf Knopfdruck, ohne Druck, beinahe. Eine einfache Gleichung, so logisch und naheliegend wie ökonomisch sinnvoll. Ein wenig Schmerz für die Einzelne, große Freude für die Vielen. Wie uns die Alten sungen, hier: Spock. Und so hipstergentrifizieren wir die Welt on the fly und sehen verdammt gut dabei aus. Auch ohne dicke Hornbrillen. (The momentum.)

Alles ist voller Liebe. Die Mitternacht, der Abend, auch unchristliche 7 Uhr morgens. Mit Locken oder roten Haaren, neben, unter, über, zu Füßen, im Geiste, auf der Decke. Wenn die anfängliche Verliebtheit einfach nicht aufhört, das ist Liebe. Wenn das Lächeln bleibt, das ist Liebe. Wenn es Liebe ist, das ist Liebe. (But loss is like an undertow.)

Der Kater hat sich schmollend abgewendet und zerstört aus Trotz Kartons. (Broke what seemed to be unbreakable.)

Pinkie Pie, you are so random.

In diesem Haushalt gibt es jetzt noch mehr Fettsäuren. Zuwachs gab es vor allem aus der Ecke der Öl- und Linolsäure, mit einem guten Anteil Palmitinsäure. Dieses Arganöl ist für die Ernährung nur bedingt zu empfehlen, aber es tut tolle Dinge mit Haaren. Allerdings empfiehlt sich eine Anwendung über Nacht mit anschließendem Auswaschen, sonst werden die Haare etwas schwer und pappig. Ansonsten ist Arganöl recht flexibel, so kann mensch es z.B. auch prima für Fußmassagen verwenden. (Still we are, still we are.)

Ein hohes Pfeifen zischt durch die Luft. Ein lauter Knall weckt durch die Wände. Das wird im Plenum erwähnt werden.

Sicherlich auch für Fußmassagen verwenden könnte man Rum, z.B. den 20-jährigen Malteco Ron de Guatemala. Ein wenig Schärfe, merkliches Eichenfass, Vanille-Schokoladen-Geschmack, ziemlich gute Sache. Dazu passt hervorragend dunkle Schokolade und Florence + the Machine, man kann aber auch Igorrr hören und das Essen weglassen. Ein ganz großartiger Zeitvertreib, wenn man Genuss mag. (Bring me something to keep the night away.)

No light, no light in your bright blue eyes
I never knew daylight could be so violent
A revelation in the light of day,
You can’t choose what stays and what fades away

And I’d do anything to make you stay
No light, no light
No light
Tell me what you want me to say

(Florence + the Machine – No Light, No Light)

Andere Zitate: Sieges Even – The Art of Navigating by the Stars, a.k.a. das beste Album der Neuzeit.

Herzen nach Hamburg, Berlin, Essen, Frankreich. (Completeness all around.)

Week in Review

Ich bin jetzt (wieder) parteilos, aus Gründen. Gar nicht so einfach, man muss dazu Dinge schreiben und ausdrucken und in Briefumschläge tun und Briefmarken drauf kleben und so. Aber dank dem Betahaus Hamburg und ezeep hab ich es geschafft. Wer sich für meine Gründe interessiert, bei den Piraten auszutreten, kann sich das auf Twitter zusammen suchen, für einen dramatischen Blogpost fehlt mir die Lust.

Mein Nexus 4 ist endlich da. Nachdem ich es dank der Probleme des Play Store nicht sofort bestellen konnte, hatte ich Gelegenheit, nochmal ausführlich darüber nachzudenken, ob ich denn wirklich ein neues Smartphone will, und besonders eines, wo ich keinen Ingress-Akku nachrüsten kann. Jetzt, wo ich es ein paar Tage benutzt habe, bin ich sehr froh darüber, dass ich es bestellt habe. Es ist ein merkliches Upgrade vom Galaxy Nexus, was die Responsiveness des User Interface betrifft, und es ist ziemlich schick. Mal sehen, wie es sich im täglichen Gebrauch der nächsten Wochen bewährt.

Habe festgestellt: Ich mag Füchse, Rothaarige, und rote Tiger. Einige Leser denken jetzt “Ach was, WIRKLICH?”, und das völlig zu Recht, aber mir ist es erst kürzlich bewusst geworden. Eine gute Freundin hat ein Fuchs-Tattoo, zwei nennen ihre Wohnung auf foursquare “Fuchsbau”, viele sind rothaarig, einer ist ein roter Tiger. Auch möglich: Vielleicht mag ich einfach Leute, die Füchse mögen.

Nachdem ich am Mittwoch schon beim Löwen war, wurde ich am Freitag endlich Mayor vom Le Lion. Wenn es einen Freitag Abend nach einem guten Whisky Sour gelüstet, ist das Le Lion einfach die beste Anlaufstelle. Die Löwen betreiben schlicht die beste Bar im Umkreis von mehreren Hundert Kilometern, es stimmt einfach alles: Ambiente, Decor, Professionalität in Service und Qualität der Drinks. All-around sehr angenehm.

Das Wochenende verbringe ich mal wieder in Berlin. Immer wieder schön. Ich nutze jetzt Touch & Travel, habe ein schönes Thai-Restaurant (na ja, Imbiss) in Kreuzberg entdeckt, überhaupt lecker gegessen, in buntes Licht geschaut, viel Sex gehabt, aber wenig Käsekuchen, wie dieses Berlin halt so ist. Gleich schaue ich mir das c-atre in der c-base an. Was ich bisher noch nicht in Berlin gefunden habe, ist eine gute Bar, aber ich habe mir einige Empfehlungen auf eine foursquare-Liste gepackt. Mal sehen.

Und grade habe ich noch ein paar NES-Spiele ersteigert. Ich bin dabei, die Mega-Man-Serie komplett durchzuspielen, und dazu brauche ich natürlich einen Game Boy, ein NES und ein SNES, mindestens. Erstaunlicherweise klappte sogar die Zustellung mit DHL!

Ich mag mein Leben.

Pÿron Blogging

Seit zwei Wochen bin ich bei den Iron Bloggern Hamburg dabei. Seit drei Wochen gibt es sie. Seit drei Wochen machen die Armen die Auswertungen von Hand. No longer!

Die Iron Blogger Berlin nutzen ein Script, das “chaosblog” auf Github von dem Script der Iron Blogger am MIT adaptiert hat. Dazu gibt es auch eine halbwegs vollständige Beschreibung, aber genau die Hälfte, die fehlt, hat es in sich.

Im Zuge der Installation und Benutzung des Scripts für die Hamburger Iron Blogger habe ich dann mal ein paar Bugs gefixt und das ganze auf etwas plattformunabhängiger geschrieben, außerdem (hoffentlich) alle fehlenden Schritte beschrieben. Wer sich also dafür interessiert, Iron Blogger laufen zu lassen, sei herzlich zu meiner Version des Codes eingeladen: moeffju/iron-blogger auf GitHub. Eine README findet sich im Repository.

Übrigens: Eine gute Gelegenheit, eure Feeds zu validieren. Unter feedvalidator.org könnt ihr einfach die URL eures Blogs eingeben und direkt erfahren, ob euer Feed überhaupt discoverable ist oder gar unauffindbar, und wenn man ihn findet, ob der Feed valide ist. Um bei den Iron Bloggern mitzumachen, dürfen keine Fehler bei der Validierung auftreten. Und je weniger Warnings/Recommendations, desto besser.

Und warum nutzt ihr eigentlich noch RSS und nicht Atom? 🙂

Das Problem ist das System, ja

In letzter Zeit (lies: den letzten Jahren) kommt mir immer häufiger eine gewisse Art von Verhalten von Dienstleistern unter, die mich irritiert bis frustriert. Ein Denkschema, das schlicht kundenunfreundlich ist. Eine sichere Methode, die Welt nicht zu verbessern.

Exemplarisch sei auch hier DHL genannt, schlicht des zeitlichen Bezugs wegen. DHL sind aber bei weitem nicht die einzigen, die so denken bzw. agieren. DHL schrieb mir auf mehrere Tweets zu meinen minder guten Erfahrungen mit ihrer Dienstleistung:

Liebe DHL, wisst ihr was? Das ist mir egal. So richtig, total, vollkommen egal. Schnuppe. Wurscht.

Ich habe mich bei Paket.de, née Packstation.de, angemeldet, mit meiner vollständigen Anschrift, ihr habt mir dafür eine Postnummer zugeteilt, die mit meinem Kundenkonto verknüpft ist. Die Postnummer steht auf dem Express-Paket, dass ihr wegen irgendwelchem internen Unfug nicht am Mittwoch in die Packstation gelegt habt. Warum muss ich dann eine 01805-Nummer anrufen, um euch meine Anschrift zu geben? Warum kriege ich dann solche Tweets?

Ich weiß, dass das alles nicht gut läuft bei euch. Ich weiß, dass der Zusteller die Sendung nicht nach Hause bringen konnte, weil ihm die Daten fehlen. Das ist alles keine neue oder relevante Information!

Der Punkt ist, ihr solltet das besser können, DHL. Ihr habt die nötigen Daten, ihr bezeichnet euch als Logistik-Unternehmen, die Verbindung sollte wirklich nicht so schwer zu ziehen sein.

Wenn denn der Wille da wäre. Und die Vision. Und die Stärke, die Vision durchzuziehen. Ein Produkt stringent an den Kundenbedürfnissen zu orientieren. Denn eure Kunden – die Versender – haben auch ein Interesse daran, dass eure Quasi-Kunden – die Empfänger – ihre Ware schnell, einfach und zuverlässig erhalten.

Falsche Incentives verderben alles.

Liebe DHL, wir müssen reden

DHL hat sich bei mir weitest gehend disqualifiziert. Die Notlösung Packstation hat sich nun ebenfalls ins Aus geschossen. Die Post hat ein strukturelles Problem mit ihren Abläufen und Unterfirmen, das dem Wohl des Kunden abträglich ist.

Eine Express-Sendung, vielleicht erinnern sich manche, soll für schnelle Zustellung sorgen. Packstationen ebenso. Ich führe das kurz aus, dem Verständnis halber:

Ich zahle also Amazon, das ist so ein Internet-Kaufhaus, das wohl häufiger mal Pakete versendet, einen Betrag X, damit ich meine dort bestellten Waren schon am nächsten Werktag bekomme. Um das sicherzustellen, wählt Amazon mit ihrer unglaublichen Rechenleistung eine Versandart, die das wahrscheinlich macht. Zum Beispiel den Express-Versand mit DHL Express.

Zum anderen habe ich mich bei der Deutschen Post – oder DHL, oder Deutsche Post Paket Packstation, oder wie auch immer, jedenfalls so einer Firma mit gelb und schwarz und rot – recht umständlich in einem mehrwöchigen Prozess für einen Dienst namens Paket.de registriert. Nachdem ich meine Login-Daten gegen Vorlage meines Personalausweises von einem angemessen ernst blickenden Postboten in Empfang genommen hatte und mich endlich anmelden konnte, sollte mir dieser Dienst eine Reihe von Vorteilen bringen.

Zum Beispiel habe ich jetzt eine Postnummer, die ich in meine Lieferanschrift aufnehmen kann. Bevor ein so adressiertes Paket zugestellt wird, soll ich dann eine Benachrichtigung bekommen, damit ich mir z.B. einen Zustelltermin aussuchen kann, oder wenigstens eine Wunschfiliale für die Zustellung, falls ich nicht zu Hause bin. So könnte ich sicherstellen, dass meine Pakete nicht automatisch in einer Filiale landen, die von 9-17 Uhr geöffnet ist, denn diese Öffnungszeiten sind immer schwierig, wenn ich grade bei einem Kunden vor Ort arbeiten muss. Nun gut, dieser Ankündigungs- oder gar Wunschtermin-Service hat bisher genau nie funktioniert, egal an welche Stelle der Adresse ich meine Postnummer positionierte. Aber wenn es funktionierte, wäre es sicher sehr praktisch.

Gleichzeitig bin ich mit der Anmeldung bei Paket.de nun auch Packstation-Kunde, ein angenehmer Nebeneffekt, weil ich so nicht nochmal meinen (doch gefälligst deutschen, andere Eingaben lässt die Software nicht zu, tut uns Leid!) Ausweis auf irgendwelchen 9-17-Uhr-Filialen vorzeigen musste. Packstationen sind quasi automatisierte Paketschalter. Man kann dort Paketsendungen aufgeben (eine ähnlich passende Wortwahl wie bei der Gepäck-Aufgabe bei Air France, übrigens) oder eben abholen, wenn man sie entsprechend an eine der vielen Packstationen adressiert hat. In der Praxis versendet zum einen nicht jedermann per DHL, zum anderen sind Packstationen manchmal voll oder defekt, und so landen die Pakete dann entweder ein paar Packstationen weiter weg oder eben doch in der Filiale.

In einer idealen Welt sieht das aber so aus: Ich bestelle, sagen wir, ein paar Festplatten bei o.g. Amazon, weil ich dringend meine beiden Arbeitsrechner erweitern will. Als Lieferanschrift gebe ich “meine” Packstation an, also die nächstgelegene. Nicht, weil ich den ganzen Tag unterwegs bin gerade, im Gegenteil, sondern weil die DHL-Boten häufiger mal Probleme mit der Bedienung der Klingel oder der Türklinke haben und Pakete dann nicht zugestellt werden können, weil der DHL-Bote nicht angetroffen werden konnte. Mit dem Einlegen in die Packstation haben sie üblicherweise keine Probleme, außer die Packstation ist voll. Wenn ich früh genug bestelle, geht das Paket bei Amazon noch am selben Tag raus und schafft es dann über Nacht nach Hamburg ins Verteilzentrum und von dort in die Zustellbasis. Am Morgen wird es dann in ein Auto geladen und im Laufe des Tages dann in die Packstation eingelegt. Von der wiederum bekomme ich quasi sofort eine SMS-Benachrichtigung und eine mTAN zur Abholung des Pakets, gehe dann etwa fünf Minuten zu Fuß zur Packstation, entnehme das Paket, und habe knapp einen halben bis dreiviertel Tag nach dem Klick auf den Kaufen-Button meine Ware in den Händen, bzw. im Rechner.

In der realen Welt bestelle ich am 7. Januar recht spät ein paar Artikel bei Amazon, u.a. mehrere Festplatten, um die Rechner im Haus mal wieder aufzurüsten. Amazon rechnet mir vor, dass ich die Artikel dann zwar nicht am 8., aber bestimmt am 9. bekäme, was mir ganz recht ist, denn es ist zwar eilig, aber auch nicht so eilig, und am Mittwoch hab ich wenigstens ganz gut Zeit, um den Mac mini aufzupfriemeln. Am Abend des 8. teilt mir Amazon stolz mit, dass sie meine Bestellung jetzt komplett versendet haben, und zwar, weil es schon Abend ist, mit DHL Express. Amazon hält sich gerne an seine Berechnungen und impliziten Zusagen, auch wenn es ein paar Cent mehr kostet. Am 9. Januar bekomme ich tatsächlich zwei SMS von zwei Packstationen, “meiner” und einer etwas weiter entfernten, und kann die Pakete auch abholen, aber alas, es handelt sich um andere Bestellungen und eBay-Käufe. Schön zwar, aber nicht die Festplatten, die ich eigentlich verbauen wollte. Nun gut, DHL Express fährt eigene Touren, dauert vielleicht einfach etwas länger. Ich beschäftige mich so lange mit dem frisch erworbenen Mega Man X auf dem frisch erworbenen SNES.

Um 21:27 Uhr bekomme ich eine offenbar nicht voll automatisierte E-Mail von Paket.de, die ich um 22:07 lese, nachdem ich Flame Mammoth besiegt und Abendessen zubereitet habe. Darin erklärt mir DHL, dass meine “DHL Express Sendung […] aufgrund ihrer Größe oder der vollständigen Belegung der ausgewählten PACKSTATION” nicht in ebenjene eingelegt wurde, sondern statt dessen im zwölf Autokilometer entfernten DHL Express Depot auf mich wartet, wo ich sie gegen Vorlage meiner “Goldcard, […] Personalausweis und unter Angabe der Sendungsnummer” von 8-20 Uhr abholen könne. Alternativ könne ich aber auch Montag bis Samstag von 7-22 Uhr eine sogenannte Servicenummer anrufen, die mich nur 14 Cent pro Minute aus meinem Festnetz, das ich nicht habe, kosten würde, sonst aber nicht mehr als 42 Cent (siehe PPS), und dann einen Termin zur Hauszustellung ausmachen. Diese Termine sind erfahrungsgemäß nie am selben Tag, so dass ich dann schon am Freitag endlich meine bestellte Ware in Händen halten könnte. Am Freitag, an dem ich natürlich zuhause bleiben muss, um das Paket auch in Empfang zu nehmen, denn die Termine von DHL Express sind – leider auch aus Erfahrung gesprochen – eher vage umrissen bzw. werden nicht gehalten.

Übrigens erklärt die DHL-Express-Hotline, was das Problem ist: Für Express-Sendungen sind in den Packstationen nur wenige (1-2) Fächer vorgesehen, und Express-Fahrer können Sendungen dann auch nicht in einer Filiale hinterlegen. Die Benachrichtigung darüber erfolgt wiederum offenbar nicht automatisiert (Indizien: Mail mit Namen, von “Paket”, keine SMS) vom Packstation-Service. Ich kann jetzt also entweder Amazon davon überzeugen, nicht mit Express zu verschicken (hilft nicht, da Amazon gerne spät packen und dann keine DHL-Abholung mehr passt), oder ich packe jedes einzelne Paket ins Tracking, sobald ich eine Sendungsnummer rieche (unnötige kognitive Belastung), oder ich stelle eine studentische Hilfskraft fürs Annehmen von Paketen ein (die dann am Fenster lauert und die DHL-Fahrer bei Annäherung anspringt).

Le sigh.

Seit ein paar Monaten ist wirklich der Wurm drin bei DHL. Und die Mitarbeiter “unten” im Feld können da auch nichts für. Auf Postfilialen wurden mir schon mehrfach verschwörerisch geheime und wohl versteckte Beschwerdewege gegen “die da oben” zugesteckt und -geflüstert, und was die Fahrer der Subunternehmer der Subunternehmer als Stundenlohn verdienen, ist kaum in salonfähigen Worten zu beschreiben. Meinen größten Respekt an diejenigen, die das überhaupt durchhalten. Dass DHL strukturelle Probleme hat, ist offensichtlich. Aber für den Kunden bzw. dessen Kunden (man muss bedenken, dass der eigentliche Kunde von DHL hier z.B. Amazon.de ist) ist die Situation, kurz gesagt, Mist.

Besserung ist nicht in Sicht, und DHL kommuniziert auch nicht glaubhaft, dass ihnen das Problem überhaupt bewusst ist und sie auch nur den Hauch einer Ahnung haben, wie sie es beheben wollen. Das ist das eigentlich frustrierende. Und, dass ich jetzt immer noch ohne meine Ware da sitze.

Das nächste Mal werde ich dann statt der DHL Packstation mal die Amazon Abholstationen ausprobieren. Das sind Geschäfte vor Ort, die mit Amazon kooperieren, und die quasi alle bessere Öffnungszeiten als “echte” Postfilialen haben. Außerdem sind sie geräumiger als die eigentlich immer unterdimensionierten Packstationen, und man kann auch gleich noch mit Leuten aus der Nachbarschaft ins Gespräch kommen, aber eben auch nicht mit den Paket-annehme-Nachbarn, die entweder schlafen, ausgehen, oder nach Annahme eines Pakets einen mehrwöchigen Südseeurlaub antreten. Aber das löst das Problem natürlich nur wieder für Amazon. Langfristig werden entweder DHL & Co. ihre Mitarbeiter ordentlich bezahlen müssen und genügend Menschen einstellen (als ob), oder es wird auf Paketkästen in jedem Haus hinaus laufen. Quasi eine kleine Packstation für jedes Mehrparteienhaus, in das jeder Paketdienst einlegen kann. Wie ein überdimensionierter Briefkasten. Oder es wird wieder Concièrges geben, die SPD verfolgt schließlich immer noch Vollbeschäftigung als politisches Ziel…

Ich fahre jetzt mit dem car2go nach Wandsbek, um mein Paket von Mittwoch abzuholen. Aber erst warte ich auf ein paar Pakete…

PS: Der Second-Level-Support von Amazon kann das eigene Kundenkonto übrigens auch so einstellen, dass man nicht mehr von DHL beliefert wird, sondern nur noch von UPS und/oder Hermes. Vor allem letzteres haben sich ganz schön gemacht im letzten Jahr oder so. Zuverlässig, schnell, freundlich, brauchen nur noch ne leichter zu merkende Homepage.

PPS: Update dank Twitter-Serendipity: Unter 0180.info findet man nicht nur zu DHL-0180er-Nummern die alternativen Festnetznummern heraus. Yay!

Food Porn #bchh12

Slides bei SpeakerDeck

Fette

Basiswissen

Überschuss von Omega-6-Fettsäuren

  • Lands WE. Dietary fat and health: the evidence and the politics of prevention: careful use of dietary fats can improve life and prevent disease. Ann N Y Acad Sci. 2005 Dec;1055:179-92. http://pmid.us/16387724
  • Rose GA et al. Corn oil in the treatment of ischaemic heart disease. Br Med J. 1965 Jun 12;1(5449):1531-3. http://pmid.us/14288105

Empfehlung zum Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

  • Hamazaki T, Okuyama H. The Japan Society for Lipid Nutrition recommends to reduce the intake of linoleic acid. A review and critique of the scientific evidence. World Rev Nutr Diet. 2003;92:109-132.  http://pmid.us/14579687
  • Simopoulos AP et al. Workshop statement on the essentiality of and recommended dietary intakes for Omega-6 and Omega-3 fatty acids. Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids. 2000 Sep;63(3):119-21. http://pmid.us/10991764

Getreide

Basiswissen

Toxizität von Gluten/Gliadin

  • Rivabene R et al. In vitro cytotoxic effect of wheat gliadin-derived peptides on the Caco-2 intestinal cell line is associated with intracellular oxidative imbalance: implications for coeliac disease. Biochim Biophys Acta. 1999 Jan 6;1453(1):152-60. http://pmid.us/9989255
  • Elli L et al. Gliadin cytotoxicity and in vitro cell cultures. Toxicol Lett. 2003 Dec 15;146(1):1-8. http://pmid.us/14615062
  • Bernardo D et al. Is gliadin really safe for non-coeliac individuals? Production of interleukin 15 in biopsy culture from non-coeliac individuals challenged with gliadin peptides. Gut 2007 Jun;56(6):889-90. http://pmid.us/17519496
  • Ciclitira PJ, Ellis HJ. In vivo gluten ingestion in coeliac disease. Dig Dis. 1998 Nov-Dec;16(6):337-40. http://pmid.us/10207218

Prävalenz von Zöliakie

  • Sollid LM, Jabri B. Is celiac disease an autoimmune disorder? Curr Opin Immunol. 2005 Dec;17(6):595-600. http://pmid.us/16214317
  • Not T et al. Celiac disease risk in the USA: high prevalence of antiendomysium antibodies in healthy blood donors. Scand J Gastroenterol. 1998 May;33(5):494-8. http://pmid.us/9648988
  • Dickey W et al. Reliance on serum endomysial antibody testing underestimates the true prevalence of coeliac disease by one fifth. Scand J Gastroenterol. 2000 Feb;35(2):181-3. http://pmid.us/10720117

Getreide und Diabetes

  • MacFarlane AJ et al. A type 1 diabetes-related protein from wheat (Triticum aestivum). cDNA clone of a wheat storage globulin, Glb1, linked to islet damage. J Biol Chem. 2003 Jan 3; 278(1): 54-63. http://pmid.us/12409286
  • Ventura A et al. Diabetes-related and hypothyroid-related autoantibodies tend to disappear when wheat is removed from the diet: Ventura A et al. Gluten-dependent diabetes-related and thyroid-related autoantibodies in patients with celiac disease. J Pediatr 2000;137:263–265. http://pmid.us/10931424

Getreide und Krebs

  • Askling J et al. Cancer incidence in a population-based cohort of individuals hospitalized with celiac disease or dermatitis herpetiformis. Gastroenterology. 2002 Nov;123(5):1428-35. http://pmid.us/12404215
  • West J et al. Malignancy and mortality in people with coeliac disease: population based cohort study. BMJ. 2004 Sep 25;329(7468):716-9. http://pmid.us/15269095
  • Hoggan R. Considering wheat, rye, and barley proteins as aids to carcinogens. Med Hypotheses. 1997 Sep;49(3):285-8. http://pmid.us/9293475

Opioide in Getreide

  • Zioudrou C et al. Opioid peptides derived from food proteins: The exorphins. J Biol Chem. 1979 Apr 10;254(7):2446-9. http://pmid.us/372181
  • Huebner FR et al. Demonstration of high opioid-like activity in isolated peptides from wheat gluten hydrolysates. Peptides. 1984 Nov-Dec;5(6):1139-47. http://pmid.us/6099562
  • Fukudome S, Yoshikawa M. Opioid peptides derived from wheat gluten: their isolation and characterization. FEBS Lett. 1992 Jan 13;296(1):107-11. http://pmid.us/1309704

Agglutinin

  • Dalla Pellegrina C et al. Effects of wheat germ agglutinin on human gastrointestinal epithelium: insights from an experimental model of immune/epithelial cell interaction. Toxicol Appl Pharmacol. 2009 Jun 1; 237(2): 146-53. http://pmid.us/19332085
  • Lorenzsonn V, Olsen WA. In vivo responses of rat intestinal epithelium to intraluminal dietary lectins. Gastroenterology. 1982 May;82(5 Pt 1):838-48. http://pmid.us/6895878
  • Sjölander A et al. Morphological changes of rat small intestine after short-time exposure to concanavalin A or wheat germ agglutinin. Cell Struct Funct. 1986 Sep;11(3):285-93. http://pmid.us/3768964
  • Jönsson T et al. Agrarian diet and diseases of affluence–do evolutionary novel dietary lectins cause leptin resistance? BMC Endocr Disord. 2005 Dec 10;5:10. http://pmid.us/16336696
  • Cuatrecasas P, Tell GP. Insulin-Like Activity of Concanavalin A and Wheat Germ Agglutinin—Direct Interactions with Insulin Receptors. Proc Natl Acad Sci U S A. 1973 February; 70(2): 485–489. http://pmid.us/4510292
  • Lavelle EC et al. The identification of plant lectins with mucosal adjuvant activity. Immunology. 2001 Jan;102(1):77-86. http://pmid.us/11168640

Das erste Bisschen ist das wichtigste

Abnehmender Grenznutzen

Die Dosis macht das Gift

Zusammensetzung des menschlichen Körpers

  • Wang ZM et al. 1992, “The five-level model: a new approach for organizing body-composition research,” Am J Clin Nutr 1992 Jul; 56(1): 19-28. http://pmid.us/1609756

Ernährung moderner Jäger und Sammler

  • Cordain, Loren, “Implications of Plio-Pleistocene Hominin Diets for Modern Humans,” pp 363-383 in Peter S. Ungar, ed., Evolution of the human diet: the known, the unknown, and the unknowable, New York: Oxford University Press, 2006

  • Richards MP, Trinkaus E. Out of Africa: modern human origins special feature: isotopic evidence for the diets of European Neanderthals and early modern humans. Proc Natl Acad Sci 2009 Sep 22; 106(38): 16034-9. http://pmid.us/19706482

Ernährung von Carnivoren

Ernährung von Herbivoren (Gorillas)

  • Popovich DG et al. The western lowland gorilla diet has implications for the health of humans and other hominoids. J Nutr. 1997 Oct;127(10):2000-5. http://pmid.us/9311957

Ernährung des Menschen: Energiebedarf des Gehirns

  • Aiello LC, Wheeler P. The expensive tissue hypothesis: the brain and the digestive system in human and primate evolution. Current Anthropology 1995(Apr); 36(2):199-211.

Fructose-Toxizität

Glucosebedarf

  • Schurr, Avital: Lactate: the ultimate cerebral oxidative energy substrate? Journal of Cerebral Blood Flow & Metabolism (2006) 26, 142–152. doi:10.1038/sj.jcbfm.9600174

Gegentheorie: Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns

Für Veganer

Buchempfehlungen

Yelp kauft Qype – na und?

Jetzt ist es amtlich: Yelp übernimmt Qype für knapp 20 Mio. EUR für die Qype-Anteile plus weitere 30 Mio. USD an Yelp-Shares. Zusammen also rund 50 Millionen Dollar, denen Investments von knapp über 20 Millionen entgegen stehen. Kein ganz schlechter Deal für die Investoren also, wenn man bedenkt, dass Qype soweit ich weiß nie profitabel war.

Mit der Übernahme wird auch ein guter Teil des Managements von Qype überflüssig, während die meisten anderen Jobs noch für eine gewisse Zeit sicher sein sollten. Das Qype-Team besteht aus vielen sehr fähigen und sehr netten Leuten, denen ich das allerbeste für ihre berufliche Zukunft wünsche. Früher oder später wird das Produkt Qype aber verschwinden und die Infrastruktur und Entwicklung vermutlich nach San Francisco geholt werden.

Good bye Qype, it was nice knowing you.

Auch wenn wir uns auseinander gelebt hatten.

Was Qype hätte besser machen können

Als Nutzer fühlte ich mich bei Qype schon seit längerem nicht mehr willkommen. Die schiere Menge an Werbung, inklusive penetranter Pop-ups und Inhalt verdeckender Layer Ads, machte die Seite sowieso fast unbenutzbar. Aber auch die Entwicklung schien stagnant – die Suchfunktion schwankte zwischen nutzlos, langsam, und langsam und nutzlos. Fake-Reviews wurden viel zu zögerlich bekämpft, die Usability machte eher Rückschritte. Gleichzeitig wurde in alle möglichen Richtungen wild entwickelt – Checkins waren dabei sicher noch sinnvoll, Badges immerhin spaßig, Komplimente und Follows viel zu schlecht als recht. Die mobilen Apps waren alleine aus dem Grund besser als die Webseite, dass man einfach im Umkreis um einen Standort suchen konnte. Don’t get me wrong, sie waren auch technisch sehr schön, aber alles bringt nichts, wenn das Produkt an sich nicht gut genug ist.

Here comes a new challenger

Zuerst habe ich es im Urlaub vor ein paar Jahren ausprobiert. Qype hatte so gut wie keine Daten auf Lanzarote, in Barcelona, in Malaga, oder in Tel Aviv. Also zückte ich foursquare und ließ mir Locations vorschlagen, mit durchaus guten Resultaten. Und dann stand ich irgendwann in Hamburg und war genervt von der Qype-App, denn die Kombination aus mittelguter Suche und schlechter Aggregation bedeutet, dass man zehn Minuten lang Reviews überfliegt, ohne wirklich schlauer zu sein. Also kam wieder foursquare zum Einsatz, und lieferte sogar nochmal deutlich bessere Ergebnisse als im Urlaub, und einfacherer, schnellere, und alleine deshalb bessere Ergebnisse als Qype. Die Qype-App habe ich im letzten halben Jahr vielleicht fünf Mal geöffnet.

Product vision

Sind es die Fake-Reviews, oder die Einsätzer (“Essen war gut kommen wieder”), die Leute, die nur einen Stern geben, weil eine Kleinigkeit nicht stimmte, oder die Leute, die fünf Sterne geben, weil zwar alles katastrophal war, aber “der Service immerhin nett”? Oder der Fakt, dass die Gesamtbewertung einfach ein Durchschnitt war, womit fast alles bei 4 oder 5 Sternen landete? Die Suche, die zu clever und zu langsam war, oder das gigantische Layer-Ad, das mir vorher ins Gesicht sprang? Die unverständlichen Design-Änderungen, inkonsistente Nutzerführung, oder die albernen SEO-Tricks? Jeder kann sich sein größtes Qype-Ärgernis selbst heraussuchen – für mich muss ich sagen, dass Qype oder Yelp schlicht nicht das tun, was ich will.

Was foursquare besser macht

Was ich möchte: Spontan mein Smartphone zücken und ein neues Restaurant oder eine neue Kneipe zum Ausprobieren finden, und zwar eines, das ich mögen werde. Und nichts ist eine bessere Empfehlung für eine Location als wiederkehrende Besucher. Das macht sich foursquare zu Nutze. Ohne, dass ich seitenlang Reviews lesen und abwägen muss. Mit einer Suchfunktion, die ich normalerweise nur einmal antippen muss (“Explore”) und die mir sofort liefert, was ich will. Die User Experience ist reduziert, klar und schnell.

Good bye Qype, it was nice knowing you. Es war schön, einen lokalen Player in dem Markt zu kennen, und das Team war super. But the product just doesn’t do it for me anymore.

Selbst und ständig

Jetzt nochmal offiziell: Zum 1. Oktober 2012 habe ich die Toptranslation GmbH auf eigenen Wunsch verlassen. Von meinem Einstieg im August 2010 bis heute hat sich viel getan in dem Startup. Wir haben Höhen und Tiefen mitgemacht, neue Märkte erschlossen, neue Produkte entwickelt, neue Teammitglieder willkommen geheißen und uns von anderen verabschiedet, ausschweifende Parties gefeiert und widerlichen Kaffee getrunken, kauften Äpfel und Apples, hörten laute Musik und hielten leise Besprechungen, iterierten und sprangen, und taten all die anderen Dinge, die man in Startups so tut.

Nun ist aber die Zeit für mich gekommen, meinen Hut zu nehmen. Wir haben viel aufgebaut und konnten einiges erreichen, aber am Ende gingen die Meinungen darüber auseinander, wie man am besten in die Zukunft geht, um noch mehr zu erreichen. Dem Team und der Firma wünsche ich alles Gute für die Zukunft.

Ich werde mich jetzt wieder in die Selbständigkeit begeben und ein paar Gründungsideen durchdenken. Wenn ihr also einen “Product Guy”, einen UX- oder Frontend-Menschen, oder einen E-Commerce- oder Social-Experten sucht: Kontaktinformationen und Profil sind auf http://moeffju.net/ zu finden.

Don’t worry, use Happy!

I’m all excited. Happy is a-go! Only version 0.1.0, but at least it’s not a pre anymore. Hold on, I’m getting ahead of myself.

Happy is a new Ruby web application framework by Hendrik Mans. Originally developed for hamburg.io, it was extracted from that into a standalone gem, filling the niche between Ruby on Rails, the 800-pound gorilla in the room, and Sinatra, the rather barebones web framework.

Happy is a full-stack framework, and it not only uses, but embraces Rack, which makes lots of things a lot easier. Routing and control flow are explicit and concrete: There is no separate routing layer or routes map like in Rails, yet it’s more powerful than Sinatra’s route->block schema. Most of all, Happy‘s routing is very easy to reason about. You can decide to handle requests inline in your route method, or pass them off to another Happy::Controller or any other Rack app. See some example code on Github.

To give you an idea about the expressive power of Happy: The hamburg.io app is a total of 141 lines of code, developed in less than four weeks, by a single developer. It is an event database with some nice date pickers, Twitter authentication, and an admin backend. Happy includes solutions for authorization, routing, resource mapping, templates with layouts, form helpers, date helpers and more, without unnecessarily reinventing the wheel. Although batteries are included, there is no default database layer or ORM, so you can and must choose your own (whether ActiveRecord or Mongoid or whatever) and write your own initializer code. Lots of other things are not in the framework itself because they can be handled by Rack middlewares, like session handling.

There’s a simple Happy example app on Github to give you a feel for happy, and of course you can look at a “real world” app because hamburg.io is on Github, too.

So, while building my first app using pre-0.1.0 versions, I found Happy lots of fun to work with. That’s more than I can say for many other frameworks, and it’s also something I’ve found lacking in Rails more and more recently. (Oh, and I also learnt that your layouts really should yield if you want your view content to show up. I blame late-night coding.)

Happy might be the next big thing, and two years from now, everyone might be looking for Happy developers, so better get a head start. Or just do it for your own sanity. Or, you know, fun.

Try it out! Share the excitement! And make sure to send feedback via comments and Github Issues!

Follow me on Twitter!