Im Nachhinein

Was hat zwei Daumen, zwei Kater, eine leichte Gehirnerschütterung und beim Froschpoker die Augen gewonnen?

That’s right.

This guy.

Im Nachhinein war es vielleicht nicht so klug, mehrere Stunden zu dadaistisch-anarchischer Musik zu hüpfen. Aber scheiß auf klug, wenn man auch Spaß haben kann. Zum Abschluss des 32c3 traten HGich.T in der Lounge auf, und dann wurde ich zu einer lustig hüpfenden Mischung aus Schweiß (meinem eigenen), Bier (dem anderer Leute), Wasser (es gab kein stilles), und Sekt (von der Band). Ich bekam einen Baum, wir formten einen Wald, Dinge waren Laser und bunt.

Ein überaus gelungener Abschluss zu einem für mich sehr ambivalenten Congress.

Code of Conduct

Codes of Conduct beinhalten ein »philosophisches« Statement zum Selbstverständnis der Organisation oder der Veranstaltung, definieren unerwünschtes und ggf. sanktioniertes Verhalten, und erklären, wie solches Verhalten behandelt und ggf. sanktioniert wird. Unerwünschte Verhaltensweisen sind häufigerweise Drohungen, Stalking, Störungen von Talks u.a., sexuelle Belästigung, diskriminierende Bilder, Kommentare oder Witze, und weiteres Übergriffiges.

Was bedeutet es also, wenn jemand einer Veranstaltung fernbleibt, weil diese einen solchen Code of Conduct hat?

  1. Die Person hat ein Problem damit, dass übergriffiges Verhalten explizit als unerwünscht markiert und ggf. sanktioniert werden kann, oder damit, dass die Veranstalter sich über die Schaffung von sichereren Kontexten Gedanken gemacht haben; oder
  2. Die Person hat sich mit der Thematik nie befasst, weil sie sich nie damit befassen musste, z.B. weil sie dank privilegierter Stellung nie Opfer von struktureller DIskriminierung oder sexuellen Übergriffen wurde, und nimmt die Tatsache, dass mehr und mehr darüber geschrieben und geredet wird und dass mehr und mehr Events Codes of Conduct erarbeiten und veröffentlichen, nicht als Anlass, darüber nachzudenken.

Good riddance.

Worin ein Mensch mit Bart alles nochmal sagt

Ich hätte nicht gedacht, dass ich es wirklich sagen muss, aber okay, here goes:

Die Verschärfung des Strafrechtsparagraphen 177 ist nötig, weil es momentan eine große Strafbarkeitslücke gibt, wo sexuelle Handlungen, die gegen den Willen einer der Beteiligten geschehen, nicht den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllen, weil z.B. keine körperliche Gegenwehr erfolgte. Die Menschen, die den überwiegenden Teil der Opfer von sexueller Gewalt ausmachen, sind ebenso wie jede*r, der Konsens schätzt, recht einhellig der Überzeugung, dass das ein Armutszeugnis ist, und nun hat die EU dem deutschen Gesetzgeber die Änderung der Strafbarkeit auferlegt.

Jetzt, wo da also endlich mal Bewegung reinkommt, kommen aus erwarteten (Fefe, Maskus, etc.) und unerwarteten (Vereine für Missbrauchsopfer) Ecken die Klagerufe: Plötzlich wird aus der Schließung einer Strafbarkeitslücke eine Benachteiligung der Männer* konstruiert. Alles Wichtige dazu wurde meiner Meinung nach zwar schon von sanczny gesagt, aber offenbar muss es noch von einem Menschen mit Bart wiederholt werden oder so, keine Ahnung, daher:

Es gibt viele Fälle von Vergewaltigungen, die entweder gar nicht zur Anzeige kommen (etwa, weil die Polizei schon abwiegelt, da werde eh nichts draus u.ä.) oder die nicht zu Verurteilungen führen, weil die Strafbarkeit nicht gegeben ist. Trotzdem wurde in diesen Fällen gegen die sexuelle Selbstbestimmung verstoßen, und das oft auch beweisbar – nur eben nicht strafbar nach § 177 StGB. Diese Fälle überwiegen deutlich die Fälle von falschen Beschuldigungen, die eine gewisse Gruppe von Männern offenbar so unglaubliche Angst machen, dass sie dafür auch Schutzlücken in Kauf zu nehmen bereit sind.

Damit will ich nicht sagen, dass es nie falsche Anschuldigungen gibt, aber: Diese gibt es bei allen Straftaten, und es ist für Gesellschaft und Justiz kein Grund, die Strafbarkeit zu reduzieren, sondern schlicht bessere Ermittlungsarbeit und Beweisarbeit zu leisten; das Problem existiert offenbar auch schon mit dem derzeitigen § 177; und wer bereit ist, andere vorsätzlich falsch zu beschuldigen, kann sich immer eine Lüge ausdenken, die einen Straftatbestand abdeckt, egal wie der Paragraph nun aussieht. Und letztlich ist das eigentliche Problem nicht das Justizverfahren, sondern die mediale wie gesellschaftliche Vorverurteilung, so dass alleine der Vorwurf bzw. das Verfahren das Leben der falsch Beschuldigten oft zerstört – das ist aber ein gesellschaftliches bzw. mediales Problem und weniger eines der Justiz, und muss daher auch so angegangen werden.

tl;dr: Wer gegen die Schließung der Schutzlücke des § 177 ist, sollte nochmal sehr gründlich über Konsens, Justiz und Gesellschaft nachdenken. Wer dann immer noch dagegen ist, soll sich bitte von mir fernhalten.

PS: Zu dem Text von Malte Welding muss ich auch noch was loswerden: Die »Money Quote« ist gegen Ende zu finden: »Wenn sie bewiesen ist, wenn einem Täter also nachgewiesen wurde, dass er wissentlich einen anderen gezwungen hat, mit ihm zu schlafen.« Bis auf das wissentlich geht es genau darum bei der Reform des § 177. Bisher ist das nämlich eben nicht unbedingt strafbar, mit jemandem gegen dessen erklärten oder auch nicht erklärten Willen Sex zu haben, und das nennt man dann Schutzlücke. Das wissentlich ist entweder schwierig oder ein Strohmann: Grundannahme sollte sein, dass andere Menschen nicht mit einem Sex haben wollen. Deshalb kann man nur »unwissentlich« vergewaltigen, wenn man nicht nach Konsens gefragt hat.

PPS: Ich nehme mal guten Willen bei den anderen Diskussionsteilnehmern an, auch wenn mir vorgeworfen wird, das Leid zu Unrecht Beschuldigter zu delegitimieren, deshalb nochmal zum Mitschreiben:

Falsche Anschuldigungen gibt es bei allen Straftaten. Ebenso falsche Verurteilungen. Das ist weder wünschenswert noch zu verhindern. Soweit, soweit offensichtlich unabhängig von §177 StGB.

Vergewaltigungsvorwürfe bedeuten oft sehr schwere soziale Konsequenzen für die Beschuldigten. Das ist aber auch unabhängig von §177 StGB oder dessen konkreter Formulierung.

Überspitzt gesagt: Wenn es nur strafbar wäre, Sex mit jemandem zu haben, den man vorher mit Fingerfarben anmalt, während man dabei einen roten Plastikeimer trägt, könnten Menschen eben genauso gut diesen Vorwurf erfinden wie jeden anderen auch, weil die Vorwürfe erfunden sind. Falsche Verdächtigung ist bereits jetzt ein Straftatbestand, wer also willens ist, eine Straftat zu begehen, dem ist höchstwahrscheinlich auch die exakte Formulierung eines bestimmten Paragraphen egal.

Richtig wäre, von Justiz, Medien und Gesellschaft zu fordern, dass alle Anschuldigungen und Gerichtsverfahren gleich behandelt werden, und nicht Beschuldigte als Täter behandelt werden und es massive mediale Vorverurteilungen gibt. Diesen Kampf kämpfen übrigens auch die meisten der »ideologisierten Feministinnen« (und Feministen) mit.

Nicht okay ist es, deshalb eine Schutzlücke nicht schließen zu wollen. Beängstigend finde ich es, wenn die erste Reaktion auf die Neuformulierung von §177 nicht »Da werden Menschen besser geschützt« ist, sondern »Aber die armen Männer können jetzt ja falsch verdächtigt werden«. In diesem Zusammenhang wird auch gerne das »im Zusammenhang der jeweiligen Begleitumstände beurteilt« in der Formulierung des Europarats überlesen. Ich verweise auf die Lese- bzw. Medienkompetenz, deren Fehlen ja sogar Fefe regelmäßig beweint…

Mehr lesen: sanczny – Fefe, §177 StGB und Nein heißt Nein, Malifuror – ein paar Links zum §177

BIGINTs in rails as primary keys

(This is an update to my older post on bigints in rails migrations.)

BIGINT columns in rails have always been a little annoying to work with, which is why I published a blog post on how to do it, five years ago, to serve as a reminder to myself and as a resource to others. BIGINT primary keys were even more hit-and-miss.

Enter Ryuta “kamipo” Kamizono, who took to improving rails’ support for this, created a pull request “Allow limit option for MySQL bigint primary key support,” and landed that in rails:master last month, which allows you to write things like this:


create_table :foos, id: :primary_key, limit: 8 do |t|
end

# or

create_table :foos, id: false do |t|
  t.primary_key :id, limit: 8
end

The patch should be included in the next release of rails. Happy hacking!

Integer vs to_i in Ruby

Since this has recently come up in a work context, I would like to take this opportunity to remind everyone to always specify the expected base when trying to convert strings to integers using Integer(value), because as opposed to String#to_i, the Integer(…) constructor does honor prefixes like 0 for octal, 0x for hexadecimal, etc.

Example:


Integer("0462011540000077")  #=> 21029460115519
Integer("0461990540002606")  #=> ArgumentError
"0462011540000077".to_i #=> 462011540000077
"0461990540002606".to_i #=> 461990540002606
# now, specify the base explicitly:
Integer("0461990540002606", 10)  #=> 461990540002606

The same thing happened with JavaScript’s parseInt and bit lots of people, so: cover your bases.

Ruby documentation for Integer()

Update zur Alte Leipziger

Gestern, am 18. März, schickte ich um 14:03 Uhr eine Anfrage an die Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Alte Leipziger. Kurz darauf löschte die Alte Leipziger sämtliche »Erklärvideos« von ihrem YouTube-Kanal »AlteLeipzigerVideo«. Daraufhin erbat ich um 17:31 Uhr eine weitere Stellungnahme zur Löschung der Videos.

Die Alte Leipziger hat bisher nicht geantwortet.

Alte Leipziger, altes Menschenbild, alte Ausreden

Die Alte Leipziger dachte sich, mal so richtig tief in die Klischeekiste greifen zu müssen, und »augenzwinkernde« Spots zu veröffentlichen, die vor Gestrigkeit nur so strotzen. Die Nuklearfamilie der Fünfziger ist gesetzt, wo der Vater der Geldverdiener ist, der Sohn der Vater in Ausbildung, und die Frauen* Dekoration oder bestenfalls Aufhänger für Belehrungen der Männer. Bei thea wurde die Problematik schön beleuchtet.

Mela hat das zum Anlass genommen, mal bei der Alten Leipziger nachzuhaken, und hat ihnen per Kontaktformular drei Fragen gestellt. Und die Alte Leipziger hat tatsächlich geantwortet, und zwar auf unglaublich perfide, reaktionäre und unfreundliche Weise. Aber lest selbst.

Und dann tut der Versicherung mit dem über fünfzig Jahre alten Familien-, Frauen*- und Männer*bild doch gerne auch eure Meinung kund. Vielleicht bekommt ihr ja auch persönliche Anrufe, wo ihr euch von der Alten Leipziger beleidigen lassen könnt.

Oder kontaktiert doch die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Vielleicht fühlen sich die Ansprechpartner(innen) ja zuständig.

Discworld nachlesen

Aus gegebenem, traurigem Anlass wollte ich alle Discworld-Romane nachlesen, habe aber keine Lust, mein Regal mit Wikipedia abzugleichen, alle Ergebnisse bei Amazon durchzuklicken, oder aus dem Haus zu gehen. Ein bisschen Wikipedia & Bash später: Discworld-Romane in Reihenfolge der Veröffentlichung, englische Ausgabe, auf Amazon.de.

Wenn ihr mögt, klickt erst diesen Affiliate-Link an.

Zur Entscheidungshilfe bei der Lesereihenfolge sei der Discworld Reading Order Guide empfohlen.

Hesus Gristus ich.Tariot

Ein Polizist mit Elfenohr’n
Mit diesen Elfenohr’n
Fahr’n wir hinaus
My Bulle is over the ocean
My Bulle is over the sea
Hol die gold’nen Garben, hol die gold’nen Garben
Bring what’s mine to me
To the Hauptschuleh

Oder anders gesagt, wieso darf man bei HGich.T eigentlich den Text können?

Liebster Award

Geschieht mir ja irgendwie recht, von dem Stöckchen, das ich selbst weiter geworfen habe, wieder getroffen zu werden. Nun ja. Liron hat mich für den Liebster Award nominiert, so here we go:

Die Regeln

  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger_innen/Podcaster_innen.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen zusammen.
  • Informiere deine nominierten Blogger_innen/Podcaster_innen.

Die Fragen

  1. If you were born in Europe of the middle ages, what kind of profession would you adopt? / Wenn du im mittelalterlichen Europa geboren worden wärest, welchen Beruf würdest du ausüben?

    Wenn ich freie Wahl hätte, würde ich natürlich »Renaissance Man« sein wollen und mich als Wissenschaftler-Philosoph betätigen. Aber realistischer wäre wohl was bodenständiges, solides, zum Beispiel Schmied.

  2. If you would be offered a new life on a deserted island with 20 people of your choosing and no way to contact the rest of civilisation, would you accept? / Wenn du ein neues Leben auf einer einsamen Insel mit 20 Menschen deiner Wahl und ohne Kontakt zum Rest der Welt anfangen könntest, würdest du es tun?

    Wenn mir Konsens egal wäre, ja, vermutlich ohne großes Zögern. Aber wer fragt die 20 Leute, ob die das auch wollen? Besser, 20 meiner Freunde und ich werden reich genug, um uns einfach eine Insel kaufen zu können oder so.

  3. What does your daily rhythm look like when you perform and feel your best? / Wie sieht dein Tagesrhythmus aus, wann bist du am leistungsfähigsten und wann fühlst du dich am besten?

    Ganz unterschiedlich. Früher war ich eher abend- und nachtaktiv, was aber auch daran lag, dass da alle spannenden Sachen im Internet passierten. Seit ein paar Jahren stehe ich gerne früh auf und mache lange Tage. Meistens reichen mir sieben Stunden Schlaf, und alles was darüber hinaus geht, macht mich nur matschiger. Am leistungsfähigsten bin ich aber trotzdem meistens am späten Nachmittag bis Abend, weil da weniger Ablenkungen passieren.

  4. What is your favorite dish or type of dish to cook, and why? / Welches Gericht oder welche Art Gericht kochst du am liebsten, und weshalb?

    Am allerliebsten ohne Zweifel Steak – weshalb, sollte klar sein, wenn man mich ein bisschen kennt. Leider habe ich momentan nicht die beste Ausrüstung dafür, insbesondere wird mein Herd nicht heiß genug, um Fleisch ordentlich scharf anzubraten. Daher koche ich dann mein vermutlich zweitliebstes Gericht, Shakshouka: Es ist recht schnell und einfach zuzubereiten, aber unglaublich lecker, und man kann es in großen Mengen machen und dann noch tagelang davon essen. Außerdem ist es sehr variabel – schon die Grundlage kann man in verschiedener Weise zubereiten, und dann hat man beinah vollständig freie Hand, ob und womit man es verfeinert. All-around winner here.

  5. Which historical figure would you have liked to have met, and why? / Welche geschichtliche Figur hättest du gerne getroffen, und weshalb?

    Darüber hab ich noch nie nachgedacht. Ich schätze, Martin Luther King oder Siddharta Gautama oder so. Oder vielleicht einen der Rennaissance Men. Wahrscheinlich die langweiligste Antwort ever, hm?

  6. Do you collect anything? If so, what? / Sammelst du etwas? Falls ja, was?

    Physische Dinge sammeln sich zwar bei mir an und ich muss regelmäßig mit der großen Harke durchgehen und Dinge zum Wegwerfen aussortieren, aber absichtlich sammeln tue ich nichts, außer interessanten Fakten…

  7. What do you think is the single biggest obstacle to the cultural, social an technological development of humankind in the current age? / Was hältst du für das größte Hindernis für die kulturelle, soziale und technologische Entwicklung der Menschheit in diesem Zeitalter?

    Kategoriendenken und Wettbewerb. Jegliche Form von »Wir-gegen-die« sowie die Voraussetzung, damit überhaupt solche Konzepte wie »wir« und »die« (anderen) entstehen.

  8. How do you think people will be consuming media (news, entertainment) in 20 years? / Wie, glaubst du, werden Menschen in 20 Jahren Medien (Nachrichten, Unterhaltung) konsumieren?

    Ich hoffe dass »Nachrichten« wie sie in den letzten paar Jahrzehnten produziert und konsumiert wurden, bald den Weg alles Irdischen gehen, und die meisten Unterhaltungsformate finde ich ebenso unnötig und uninteressant. Von daher, naja. Ich hoffe da ein bisschen auf die Zukunft, die Machinae Supremacy besingen, wo alle ihre eigene Öffentlichkeit sind, aber dann hat man wieder das Kurationsproblem. Außerdem konvergieren die Inhalte auf den Plattformen wie YouTube & Co. ja häufig in die Richtung »Wir beobachten anderer Leute Leben«, und während ich das nicht per se schlecht finde, sehe ich dennoch einen gewissen Bedarf an gesellschaftlicher/politischer/sozialer Bildung in den Medien.
    Aber um die Frage zu beantworten: Von freundlicher AI nur für uns kuratierte Individualfeeds, die direkt in unsere Smartwatches oder unser Hirn-Interface gepusht werden. Sponsored by $corporate. Brave new world.

  9. What is more important to you in social situations – to be liked, or to be respected? / Was ist dir in sozialen Situationen wichtiger – gemocht zu werden oder respektiert zu werden?

    Respekt ist mir wichtiger. Um gemocht zu werden, muss man sich zu oft verstellen, und ich bin mir – meistens – selbstsicher genug, dass mir das den Trade-off nicht wert ist.

  10. What is the biggest fear you have conquered as an adult? / Was ist die größte Angst, die du als Erwachsener überwunden hast?

    Die Angst vor Nadeln. Ich weiß nicht mal genau, wo die herkam, vermute aber zwei eher als Metzger praktizierende Ärzte ohne jegliche Empathie oder Interesse am Patienten, die mich in meiner Kindheit bzw. frühen Jugend abgeschreckt haben. Sie zu haben war jedenfalls extrem unpraktisch, weil man erstens sowieso schon ab und an Spritzen bekommt oder sich Blut abnehmen lassen muss, und weil sich das im Kontext von Poly und Kink gerne potenziert: Regelmäßige STI-Vorsorge, Nadelspiele, what have you. Instrumental (haha) bei der Überwindung waren Ärzt*innen und Arzthelfer*innen, denen ihre Patienten nicht egal waren, kombiniert mit dem Willen, nicht wegzuschauen. Jetzt komme ich ganz gut mit Nadeln klar, und auch mein Kreislauf bricht danach nicht mehr weg.

  11. Chocolate, vanilla or cookie dough? / Schokolade, Vanille, oder Cookie Dough?

    Vielleicht die schwierigste Frage, aber ich denke, Schokolade gewinnt. Knapp.

Die Nominierungen

  1. Susanne / putpixel
  2. Katharin / secondthought
  3. Jenna / i say shotgun
  4. Gerlinde / feenzeit
  5. Lilly / Kuchenkram

Meine Fragen

  1. Wie konsumierst du Nachrichten, Unterhaltung, Information, etc.?
  2. Singst du manchmal vor dich her, auch wenn jemand dich hören könnte?
  3. Mit welcher realen, historischen, oder fiktiven Person würdest du gerne zu Abend essen?
  4. Relatiert: Wie sieht deine perfekte Mahlzeit aus?
  5. Wann hast du zuletzt geweint und warum?
  6. Wie sähe dein Leben aus, wenn du dir um deine Grundsicherung (Wohnung, Nahrung, …) keine Sorgen machen müsstest (z.B. dank BGE)?
  7. Wenn du eine Sache an unserem politischen System ändern könntest, was wäre das?
  8. Bist du eher ein Tag- oder Nachtmensch?
  9. Wie gehst du mit Stress um?
  10. Welches war dein bestes Konzert jemals?
  11. HG.ichT – Kunst oder was?

Und jetzt ab dafür.