Discworld nachlesen

Aus gegebenem, traurigem Anlass wollte ich alle Discworld-Romane nachlesen, habe aber keine Lust, mein Regal mit Wikipedia abzugleichen, alle Ergebnisse bei Amazon durchzuklicken, oder aus dem Haus zu gehen. Ein bisschen Wikipedia & Bash später: Discworld-Romane in Reihenfolge der Veröffentlichung, englische Ausgabe, auf Amazon.de.

Wenn ihr mögt, klickt erst diesen Affiliate-Link an.

Zur Entscheidungshilfe bei der Lesereihenfolge sei der Discworld Reading Order Guide empfohlen.

Hesus Gristus ich.Tariot

Ein Polizist mit Elfenohr’n
Mit diesen Elfenohr’n
Fahr’n wir hinaus
My Bulle is over the ocean
My Bulle is over the sea
Hol die gold’nen Garben, hol die gold’nen Garben
Bring what’s mine to me
To the Hauptschuleh

Oder anders gesagt, wieso darf man bei HGich.T eigentlich den Text können?

Liebster Award

Geschieht mir ja irgendwie recht, von dem Stöckchen, das ich selbst weiter geworfen habe, wieder getroffen zu werden. Nun ja. Liron hat mich für den Liebster Award nominiert, so here we go:

Die Regeln

  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger_innen/Podcaster_innen.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen zusammen.
  • Informiere deine nominierten Blogger_innen/Podcaster_innen.

Die Fragen

  1. If you were born in Europe of the middle ages, what kind of profession would you adopt? / Wenn du im mittelalterlichen Europa geboren worden wärest, welchen Beruf würdest du ausüben?

    Wenn ich freie Wahl hätte, würde ich natürlich »Renaissance Man« sein wollen und mich als Wissenschaftler-Philosoph betätigen. Aber realistischer wäre wohl was bodenständiges, solides, zum Beispiel Schmied.

  2. If you would be offered a new life on a deserted island with 20 people of your choosing and no way to contact the rest of civilisation, would you accept? / Wenn du ein neues Leben auf einer einsamen Insel mit 20 Menschen deiner Wahl und ohne Kontakt zum Rest der Welt anfangen könntest, würdest du es tun?

    Wenn mir Konsens egal wäre, ja, vermutlich ohne großes Zögern. Aber wer fragt die 20 Leute, ob die das auch wollen? Besser, 20 meiner Freunde und ich werden reich genug, um uns einfach eine Insel kaufen zu können oder so.

  3. What does your daily rhythm look like when you perform and feel your best? / Wie sieht dein Tagesrhythmus aus, wann bist du am leistungsfähigsten und wann fühlst du dich am besten?

    Ganz unterschiedlich. Früher war ich eher abend- und nachtaktiv, was aber auch daran lag, dass da alle spannenden Sachen im Internet passierten. Seit ein paar Jahren stehe ich gerne früh auf und mache lange Tage. Meistens reichen mir sieben Stunden Schlaf, und alles was darüber hinaus geht, macht mich nur matschiger. Am leistungsfähigsten bin ich aber trotzdem meistens am späten Nachmittag bis Abend, weil da weniger Ablenkungen passieren.

  4. What is your favorite dish or type of dish to cook, and why? / Welches Gericht oder welche Art Gericht kochst du am liebsten, und weshalb?

    Am allerliebsten ohne Zweifel Steak – weshalb, sollte klar sein, wenn man mich ein bisschen kennt. Leider habe ich momentan nicht die beste Ausrüstung dafür, insbesondere wird mein Herd nicht heiß genug, um Fleisch ordentlich scharf anzubraten. Daher koche ich dann mein vermutlich zweitliebstes Gericht, Shakshouka: Es ist recht schnell und einfach zuzubereiten, aber unglaublich lecker, und man kann es in großen Mengen machen und dann noch tagelang davon essen. Außerdem ist es sehr variabel – schon die Grundlage kann man in verschiedener Weise zubereiten, und dann hat man beinah vollständig freie Hand, ob und womit man es verfeinert. All-around winner here.

  5. Which historical figure would you have liked to have met, and why? / Welche geschichtliche Figur hättest du gerne getroffen, und weshalb?

    Darüber hab ich noch nie nachgedacht. Ich schätze, Martin Luther King oder Siddharta Gautama oder so. Oder vielleicht einen der Rennaissance Men. Wahrscheinlich die langweiligste Antwort ever, hm?

  6. Do you collect anything? If so, what? / Sammelst du etwas? Falls ja, was?

    Physische Dinge sammeln sich zwar bei mir an und ich muss regelmäßig mit der großen Harke durchgehen und Dinge zum Wegwerfen aussortieren, aber absichtlich sammeln tue ich nichts, außer interessanten Fakten…

  7. What do you think is the single biggest obstacle to the cultural, social an technological development of humankind in the current age? / Was hältst du für das größte Hindernis für die kulturelle, soziale und technologische Entwicklung der Menschheit in diesem Zeitalter?

    Kategoriendenken und Wettbewerb. Jegliche Form von »Wir-gegen-die« sowie die Voraussetzung, damit überhaupt solche Konzepte wie »wir« und »die« (anderen) entstehen.

  8. How do you think people will be consuming media (news, entertainment) in 20 years? / Wie, glaubst du, werden Menschen in 20 Jahren Medien (Nachrichten, Unterhaltung) konsumieren?

    Ich hoffe dass »Nachrichten« wie sie in den letzten paar Jahrzehnten produziert und konsumiert wurden, bald den Weg alles Irdischen gehen, und die meisten Unterhaltungsformate finde ich ebenso unnötig und uninteressant. Von daher, naja. Ich hoffe da ein bisschen auf die Zukunft, die Machinae Supremacy besingen, wo alle ihre eigene Öffentlichkeit sind, aber dann hat man wieder das Kurationsproblem. Außerdem konvergieren die Inhalte auf den Plattformen wie YouTube & Co. ja häufig in die Richtung »Wir beobachten anderer Leute Leben«, und während ich das nicht per se schlecht finde, sehe ich dennoch einen gewissen Bedarf an gesellschaftlicher/politischer/sozialer Bildung in den Medien.
    Aber um die Frage zu beantworten: Von freundlicher AI nur für uns kuratierte Individualfeeds, die direkt in unsere Smartwatches oder unser Hirn-Interface gepusht werden. Sponsored by $corporate. Brave new world.

  9. What is more important to you in social situations – to be liked, or to be respected? / Was ist dir in sozialen Situationen wichtiger – gemocht zu werden oder respektiert zu werden?

    Respekt ist mir wichtiger. Um gemocht zu werden, muss man sich zu oft verstellen, und ich bin mir – meistens – selbstsicher genug, dass mir das den Trade-off nicht wert ist.

  10. What is the biggest fear you have conquered as an adult? / Was ist die größte Angst, die du als Erwachsener überwunden hast?

    Die Angst vor Nadeln. Ich weiß nicht mal genau, wo die herkam, vermute aber zwei eher als Metzger praktizierende Ärzte ohne jegliche Empathie oder Interesse am Patienten, die mich in meiner Kindheit bzw. frühen Jugend abgeschreckt haben. Sie zu haben war jedenfalls extrem unpraktisch, weil man erstens sowieso schon ab und an Spritzen bekommt oder sich Blut abnehmen lassen muss, und weil sich das im Kontext von Poly und Kink gerne potenziert: Regelmäßige STI-Vorsorge, Nadelspiele, what have you. Instrumental (haha) bei der Überwindung waren Ärzt*innen und Arzthelfer*innen, denen ihre Patienten nicht egal waren, kombiniert mit dem Willen, nicht wegzuschauen. Jetzt komme ich ganz gut mit Nadeln klar, und auch mein Kreislauf bricht danach nicht mehr weg.

  11. Chocolate, vanilla or cookie dough? / Schokolade, Vanille, oder Cookie Dough?

    Vielleicht die schwierigste Frage, aber ich denke, Schokolade gewinnt. Knapp.

Die Nominierungen

  1. Susanne / putpixel
  2. Katharin / secondthought
  3. Jenna / i say shotgun
  4. Gerlinde / feenzeit
  5. Lilly / Kuchenkram

Meine Fragen

  1. Wie konsumierst du Nachrichten, Unterhaltung, Information, etc.?
  2. Singst du manchmal vor dich her, auch wenn jemand dich hören könnte?
  3. Mit welcher realen, historischen, oder fiktiven Person würdest du gerne zu Abend essen?
  4. Relatiert: Wie sieht deine perfekte Mahlzeit aus?
  5. Wann hast du zuletzt geweint und warum?
  6. Wie sähe dein Leben aus, wenn du dir um deine Grundsicherung (Wohnung, Nahrung, …) keine Sorgen machen müsstest (z.B. dank BGE)?
  7. Wenn du eine Sache an unserem politischen System ändern könntest, was wäre das?
  8. Bist du eher ein Tag- oder Nachtmensch?
  9. Wie gehst du mit Stress um?
  10. Welches war dein bestes Konzert jemals?
  11. HG.ichT – Kunst oder was?

Und jetzt ab dafür.

Schoko-Karamell-Tarte

Grundlage war dieses Rezept, das ich aus dem Italienischen übertragen habe. Protipp für die Zukunft: Bei Pinterest immer auch gleich durchklicken, dann steht man nicht verdattert im Laden und versucht sich an sein Italienisch zu erinnern. Nun denn.

Zutaten

Für den Teig
  • 350g Mehl
  • 
50g Kakaopulver
  • 
1 Ei
  • 
200g Streuzucker
  • 
200g Butter (ungesalzen)
Für das Karamell
  • 100g Zucker
  • 
250ml Sahne
  • 
40g Butter (je nach Vorliebe gesalzen oder ungesalzen)
Für die Glasur
  • 150-200g dunkle Schokolade
 oder Kouvertüre
  • ggf. etwas Butter (um die Schokolade flüssiger zu machen)
  • Fleur de Sel (optional)

Zubereitung

Gesamte Zubereitungszeit: 2–3 Stunden; davon aktiv: ~15 Minuten.

Wichtig: den Teig nicht zu lange kneten, sonst bricht er beim Backen auf!

Die Butter entweder zimmerwarm werden lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Butter mit Zucker cremig schlagen. Das Ei in einer anderen Schüssel sanft aufschlagen, dann unter die Butter und den Zucker unterheben und glatt rühren. Mehl und Kakao langsam hinzufügen und rühren, bis der Teig glänzend und noch leicht körnig ist. Teig zu einer Kugel formen, kurz kneten, mit Frischhaltefolie abdecken und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig nach dem Ruhen auf leicht bemehlter Fläche ausrollen. Tarte-Form (ø18-20cm) damit auslegen, Boden leicht einstechen. Für eine weitere halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 180 °C vorheizen. Tarte-Boden mit Backpapier abdecken, das Backpapier mit Keramikperlen oder trockenen Bohnen belegen. Für 8–10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Perlen bzw. Bohnen und Backpapier entfernen und für 5–6 Minuten im Ofen fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Salzkaramell vorbereiten. Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. In einem ausreichend großen Topf den Zucker gleichmäßig verteilen und ohne Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker karamellisiert. Achtung, nicht zu dunkel werden lassen! Keinesfalls rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Währenddessen die Sahne in einem anderen Topf erwärmen. Sobald der Zucker klümpchenfrei karamellisiert ist, die heiße Sahne langsam zugeben und dabei schnell einrühren. Bei niedriger Hitze unter stetigem Rühren 2–3 Minuten erwärmen. Von der Herdplatte nehmen und die weiche Butter vollständig unterrühren.

Karamell auf dem Tarte-Boden verteilen, so dass sich eine homogene Schicht bildet, dabei mindestens 1,5cm Platz für die Schokolade lassen. Für mindestens eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen, bevor die Schokolade hinzugefügt wird.
Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig auf die Tarte gießen. Schokolade am besten durch vorsichtiges Kippen verteilen, anstatt Löffel oder Spachtel zu verwenden, dann ist die Schicht schöner. Nach Geschmack mit Fleur de Sel verzieren. Vollständig abkühlen lassen.

Fotos gibt’s bei Instagram: Nach dem Glasieren, Innenansicht. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Schokolade mit etwas Butter zu schmelzen, damit sie besser fließt. Alternativ sollte Kouvertüre funktionieren.

Thymian sucht ein neues Zuhause

Auf Englisch bei Liron.

Thymian ist ein wunderschöner Europäisch-Kurzhaar-Kater, den wir im Juli aus dem Tierheim geholt haben. Er ist freundlich und verschmust, verträgt sich aber leider nicht mit Salbei, unserem anderen Kater. Alle Methoden und Wundermittel, ob Zylkène, Feliway, Trennung und Wiederzusammenführung, haben nichts genutzt. So sind beide Kater unglücklich und gestresst. Als einzige Katze wäre Thymian wahrscheinlich glücklicher.

Thymian ist zwischen 8 und 12 Jahre alt, kastriert, entwurmt, und gechippt. Seine Nieren funktionieren nicht mehr zu Hundert Prozent, weshalb er ein spezielles Futter benötigt, das es bei jedem Tierarzt oder sogar bei Amazon gibt. Damit wird er aber noch viele Jahre gesund und munter bleiben.

Wir suchen also einen geduldigen, großherzigen Katzenfreundin, dieder Thymian die nötige Pflege und dieder Aufmerksamkeit zukommen lassen kann, die er verdient. Wenn wir ihn nicht vermitteln können, müssen wir ihn zum Tierheim zurückbringen, und befürchten, dass sein Nierenproblem dort nicht optimal versorgt werden kann.

Daher suchen wir schnellstmöglich ein neues Zuhause für ihn. Neben den Papieren vom Tierheim Süderstraße können wir eine Katzentoilette sowie einen kleinen Vorrat an Nierenfutter mitgeben. Gerne könnt ihr Thymian in Hamburg in der Schanze treffen und kennenlernen – bitte kontaktiert dazu Liron unter liron@liron.de oder @lirontocker oder @moeffju auf Twitter.

A break-up letter

Dear Twitter,

We’ve grown apart. I really liked you in the beginning, but people change in seven years, and venture-capital funded, pivoting start-ups sure change a lot. We had some pretty good times – over sixty thousand tweets, some 8k followers, 32k favs given and 38k received.

It all started out so small and idyllic, just a few hundred people sharing their daily lives. We met in “real life” without the awkward smalltalk introductions – how’s the husband? the children? the dog? still listen to post-avantgarde black metal? – that kind. Twitter was the perpetual conversation, sometimes more intimate, sometimes less, and it brought up grand thoughts of the power of weak ties. A diverse group sharing the excitement of a new and previously unshaped medium. I made many friends and formed intimate bonds with people I had never even “really” met. It was the best of IRC and Usenet and MUDs combined, and it came with an open API to boot.

You are the reason for the first Twitter reading – and my going there –, which catapulted me to Twitter stardom in those early days (a thousand followers! corrected for inflation, that’s like a few million now!). We have been together through the fight against internet filtering and censorship in Germany (Zugangserschwerungsgesetz), which led me to AK Zensur, which in turn led me to Wikileaks, and also, some amazing people and parties. And my other fifteen minutes of fame, Wir sind Einzelfall, would hardly have been possible without you.

But you’ve grown, and you’ve changed. You’re not the shapeless medium I used to know. You show me advertisements for things I don’t care about as if you didn’t know me at all. You algorithmically select content to show me from people I don’t follow, which never works out well. You try to get me to engage with celebrities, brands, even governments. You have become a political actor in more ways than one.

As one of the primary means of communication for an entire generation worldwide, you need to do more to combat censorship. You absolutely need to step up your game regarding abuse and harassment. The amount of misogyny, homophobia, transphobia, racism, antisemitism, and all other kinds of -isms and hate is completely unacceptable, and that your only suggestion is “block and possibly report the offending users” is also unacceptable. It would be laughable if real people weren’t being harmed.

Instead of effecting social change, you are developing ever better ways to let privileged people enjoy their privileged lives, with better animations. You don’t seem to listen, you don’t seem to care, except about reach, eyeballs, money and other old economy shit. I cannot trust you, because both your technology and your morals are unstable and prone to breaking.

The Twitter I came to love is gone. Its last remnants are dispersed in the hidden corners of “dark twitter”, a network of protected accounts, but it is like talking through a barrier while wearing camouflage and a mask. Everything is tinny and muffled. And of course, your algorithms are still listening, and so is the NSA and probably every other spy agency.

The times, they have changed.

And so I move on.

Unfollowt, was euch kaputt macht.

@moeffju on Twitter

Note: Comments are disabled on this post. You can write an article on your own blog and send a pingback instead.

Male CEOs

Ein Bild ging durch Twitter, dieses nämlich:

Picture of 2014 Global Summit of Women Male CEO forum

Neulich,beim Weltfrauengipfel.

Twitter: @jensscholz (wo ich es gesehen habe, ursprünglich von @mapaquet)

Das wäre in seiner schieren Dreistigkeit allerdings unglaublich gewesen. Google Image Search bzw. TinEye und ein freundlicher Hinweis auf Twitter machten schnell klar, dass es nicht ganz so dreist ist wie gedacht:

Das Bild stammt vom „Male CEO forum“ auf dem „2014 Global Summit of Women“.

Ich hatte es dennoch retweetet, weil ich es lächerlich finde, dass „Male CEOs“ ein gesondertes Forum in diesem Kontext brauchen, wo sie doch schon etwa 95% aller Fortune-500-Unternehmen führen.

Vielleicht ist das die Nachricht, die um die Welt gehen sollte. Und die wird durch das Bild, vielleicht, immerhin approximiert.

Just marry the violence away

The Washington Post posted an article suggesting the solution to domestic abuse and sexualized violence was for women to – wait for it – marry more!

Washington Post changed their headline from 'Stop taking lovers and get married' to the slightly less offensive 'Married dads [are less violent]'

They try to back up their argument by quoting statistics about the incidence physical, emotional and sexual abuse in families with married biological parents versus other married, unmarried, and single parents w/ partners. Their conclusion, as made very obvious in the now-changed headline, was that in order to reduce the incidence of violence, women should just get married instead of having live-in boyfriends.

Even when they explicit state in the article that “For women, part of the story is about what social scientists call a “selection effect,” namely, women in healthy, safe relationships are more likely to select into marriage, and women in unhealthy, unsafe relationships often lack the power to demand marriage or the desire to marry.“ it does not make the authors pause for even a second before they continue with “But marriage also seems to cause men to behave better.” (At least they timidly acknowledge, en passant, that violence against women is predominantly a problem of MEN BEING VIOLENT.)

That’s because men tend to settle down after they marry, to be more attentive to the expectations of friends and kin, to be more faithful, and to be more committed to their partners—factors that minimize the risk of violence.

Looking at the first chart, it seems obvious that the strong correlation for child abuse is whether the child lives with the biological parents, especially father, or not. Only in the second chart – domestic abuse of their partners – is the case clear, not for marriage, but instead against single mothers. Unfortunately the data is not broken down further.

Finally, despite one of the authors being a sociologist, the article culminates in this gem of ignoring the context of the reality of living:

What’s more: women who are married are more likely to live in safer neighborhoods, to have a partner who is watching out for their physical safety, and—for obvious reasons—to spend less time in settings that increase their risk of rape, robbery, and assaults.

Selection bias, ick hör’ dir trapsen.