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BarCamp Berlin 3

Der Veranstaltungsort für das BarCamp Berlin (2008-10-18/19) steht fest. Eben wurde angekündigt, dass das BCB3 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom (!) stattfinden wird. Das klingt vielversprechend und lässt zumindest auf konstant funktionierenden Netzzgugang hoffen :)

Auch Sponsoren haben sich viele gefunden - große und kleine. Allen voran die Telekom, die nicht nur die Location stellt, sondern auch kräftig für T-Systems (und vermutlich T-Labs) werben will. Besonders “Human Resources” dürften umworben werden: Die T-Systems sucht über 200 Mitarbeiter. Chocri (lecker Schokolade), Sonntagmorgen (lecker Kaffee) und Pure Tea (lecker Tee!) werden übrigens auch da sein, ebenso wie das Saftblog. Also auch eine gute Gelegenheit, sich mit leckeren, gesunden, netten Dingen einzudecken :) Außerdem werde ich hoffentlich endlich mal mymuesli ausprobieren können.

BarCamp Berlin 3 - 18./19. Oktober 2008

Die Registrierung beginnt nächste Woche, Sessionvorschläge gibt es bereits eine ganze Reihe. Letzte News vom BCB3 gibt es auf Twitter - stay tuned.

Und wer von Hamburg nach Berlin mitfahren will, ich hab bestimmt wieder 2-3 Plätze frei.

Handyporto - einfach, schnell, überall, teuer

Sicher kennen Sie das: Der Brief ist geschrieben, man steht am Postkasten, alles perfekt, nur die Marke fehlt. Was tun?

Sicher kenn ich das. Damals, als ich noch Briefe geschrieben habe, wäre meine Antwort entweder “Tja, hättste mal mitgedacht” gewesen oder “bei den Brieflaufzeiten kann ich auch morgen in Ruhe ne Marke kaufen”. Heutzutage schreib ich halt keine Briefe mehr.

Die Antwort der Deutschen Post hingegen ist:

Ganz einfach! Ihr Porto selbst schreiben! Ob am Strand, im Café oder in der Wildnis.

Na gut, ich hatte jetzt am Strand oder in der Wildnis noch nicht das Bedürfnis, unbedingt sofort einen Brief frankieren zu müssen - ganz zu Schweigen davon, dass es in der Wildnis auch nur vereinzelt Briefkästen gibt - aber wenn, dann könnte ich das jetzt via Handyporto tun. Innerhalb Deutschlands jedenfalls.

Dazu schickt man einfach “Brief” oder “Karte” per SMS an die 22122. Momentan werden T-Mobile und Vodafone unterstützt, ab Oktober kommt E-Plus dazu, nächstes Jahr O2. Das Porto ist deutlich höher als normal: Ein Brief schlägt mit 95 Cent zu Buche, eine Postkarte kostet 85 Cent. Dazu kommen die Kosten für die SMS. Die Abrechnung erfolgt wie bei anderen Premiumdiensten auch über die Mobilfunkrechnung. Außerdem kann man Handyporto nur für Standardbriefe und Postkarten nutzen.

Die 12-stellige Nummer, die man als Antwort erhält, schreibt man dann einfach auf den Brief/die Postkarte und wirft sie ein. Logistisch kann das nicht sehr effizient sein, weil irgendjemand die Nummern ja abtippen bzw. überprüfen muss. Ob die OCR da zuverlässig genug ist?

Für mich klingt das ganze eher nach Spielerei, unnötigem Schnickschnack, den eigentlich niemand so richtig braucht. Allerdings scheint die Post so überzeugt von der Idee, dass sie sie sogar von 365womcom testen und bewerben lassen.

Was meint ihr denn zu der Handyporto-Idee?